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Isenbüttel Ein Dorf baut Nistkästen gegen Eichenprozessionsspinner
Gifhorn Isenbüttel Ein Dorf baut Nistkästen gegen Eichenprozessionsspinner
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12:00 12.07.2019
Nistkastenbau gegen den Eichenprozessionsspinner: Wasbüttels Bürgermeister bittet Bewohner um Mithilfe. Quelle: Foto: Rita Priemer
Wasbüttel

Die Gemeinde Wasbüttel beteiligt sich an den Kosten für das Absaugen des Eichenprozessionsspinners an einer privaten Eiche mit einem Anteil von 50 Prozent, wie Bürgermeister Hartmut Jonas bei der jüngsten Ratssitzung informierte. Damit der Bestand des EPS künftig schon vor der Raupenphase reduziert wird, sollen alle Wasbütteler Nistkästen bauen. „Ziel soll sein, dass an jeder Eiche im Dorf ein Nistkasten hängt“, so Jonas. Kohlmeisen, Blaumeisen und andere Insektenfresser als natürliche Fressfeinde des EPS können der Ausbreitung des Schädlings Vorschub leisten.

Erfolge in Niederlanden

Was nach einer ungewöhnlichen Idee klingt, hat anderswo schon beachtliche Erfolge erzielt, beispielsweise auch in den Niederlanden, wie Jonas berichtete. „Wir wollen schon bei den Ursachen anfangen und nicht erst an den Symptomen!“ Deshalb würden auch die Gemeindearbeiter in den Wintermonaten Nistkästen bauen. Helfer sowie Spender von Holzbrettern für die Kästen werden noch gesucht.

Abschied von Britta Schliephacke

Zu Beginn der Ratssitzung verabschiedete das Gremium Britta Schliephacke, die mehr als 20 Jahre ihre Zeit und Kraft für das Wohl der Gemeinde in verschiedenen Ausschüssen und Ämtern zur Verfügung gestellt habe, so Jonas. Durch ihr fundiertes Wissen, ihre ruhige, sachliche und ausgleichende Art sei sie für viele Ratsmitglieder zu einem Vorbild im Bereich Kommunalpolitik geworden. Die Ratsmitglieder honorierten ihre Leistungen mit lang anhaltendem Beifall. Als Nachfolgerin vereidigte Jonas Ute Steffen und wünschte ihr eine erfolgreiche Mitarbeit.

Der Rat beschloss die Sanierung des Gehweges sowie die Bord- und Gossenanlage auf der Westseite der Rosenstraße und den Haushaltsplan 2019 trotz eines Defizits von 46 000 Euro.

Bebauungsplan Heidkamp

Nachdem das OVG in Lüneburg den Bebauungsplan Heidkamp im Mai 2018 außer Vollzug gesetzt hat, wurde der alte Satzungsbeschluss und der Beschluss über die Begründungen aufgehoben. Stattdessen hat der Rat jetzt einstimmig die neue Auslegung des überarbeiteten Entwurfes einschließlich der Begründungen, dem Umweltbericht und der örtlichen Bauvorschrift beschlossen – inklusive der breiteren Pufferzone zwischen Wald und Bebauung.

Von unserer Redaktion

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