Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Isenbüttel Was der Minister über den Kita-Bau wissen will
Gifhorn Isenbüttel Was der Minister über den Kita-Bau wissen will
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 27.07.2019
Hoher Besuch in Calberlah: Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (M.) besichtigte Kita- und Krippenneubau. Quelle: Foto: Ron Niebuhr
Calberlah

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, besuchte auf seiner Sommereise durch den Wahlkreis Gifhorn-Peine am Freitagnachmittag Calberlah. Gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff sowie Kommunalpolitikern besichtigte er dort die Baustelle der neuen Kita und Krippe nebst archäologischer Ausgrabung.

Geplant habe man ursprünglich für vier Gruppen. „Aber wir haben gemerkt, dass das nicht ausreicht“, sagte Metzlaff. So habe man nachträglich für je eine Krippen- und Kitagruppe draufgesattelt. Daher sei der Bau auch unterschiedlich weit fortgeschritten. Während die Gebäude für die ersten vier Gruppen schon stehen, hat man für die beiden neuen Gruppen gerade erst mit dem Bodenaushub begonnen.

Wie viele Kinder in der Samtgemeinde betreut werden

Nach aktuellem Stand rechnet die Samtgemeinde für Krippe und Kita mit Baukosten von insgesamt rund sieben Millionen Euro. „Im ersten Entwurf fielen sie noch deutlich geringer aus“, sagte Metzlaff. Aber der habe dem Rat nicht zugesagt. Vom Bund komme ein Zuschuss von 360 000 Euro – 12 000 Euro pro Krippenplatz. „Der Kitabau wird ja nach wie vor nicht gefördert“, sagte er. Einschließlich des Calberlaher Neubaues erreiche man bei den Kindern unter drei Jahren einen Betreuungsgrad von 45 Prozent, im Kita-Bereich liege man dann „irgendwo zwischen 80 und 90 Prozent.“

Fachkräftemangel ist ein Problem

Calberlahs Vizebürgermeister Phillip Passeyer freute sich, dass „wir für unsere Bürger solch einen Mehrwert schaffen.“ Gerade für die Vermarktung von Bauland seien ausreichend Krippen- und Kitaplätze sehr wichtig. Gebäude zu schaffen sei eine Sache, allerdings müsse man endlich auch den Fachkräftemangel beheben, betonte Metzlaff. Heil räumte ein, dass „wir im Westen viel zu spät dran sind in der frühkindlichen Bildung“. Die Samtgemeinde Isenbüttel allerdings sei auf einem guten Weg bei Krippen, Kitas und auch Ganztagsgrundschulen, lobte er.

Was für die Archäologen übrig bleiben soll...

Eine Containerlösung, wie von anderen Kommunen favorisiert, wäre übrigens deutlich günstiger gewesen. „Aber wir wollten nachhaltig bauen. Und zwar so, dass es 50 Jahre hält und in einigen Hundert Jahren wenigstens noch ein paar Steine davon für Archäologen zu finden sind“, sagte Metzlaff.

Von Ron Niebuhr

Sie hatten es vermutet – am Freitag gab’s die Bestätigung: Auf dem Gelände des Kita-Neubaus in Calberlah war vor vielen, vielen Jahren einmal eine Siedlung. Sogar ein kleine Sensation ist unter den Funden.

26.07.2019
Isenbüttel Tödlicher Badeunfall im Tankumsee Herz- und Kreislauf-Versagen als Ursache

Die Ursache für den tödlichen Badeunfall am Dienstagabend am Tankumsee ist geklärt. Der junge Afghane starb durch ein Herz- und Kreislauf-Versagen. Das wurde jetzt bei einer Obduktion festgestellt.

26.07.2019

Kein Ort im Landkreis Gifhorn ist so von Baustellen umzingelt wie Allerbüttel. Das 200-Einwohner-Dorf erreicht man im Auto nur durch eine Staubwolke...

25.07.2019