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Isenbüttel Warum Direktvermarktung für Landwirte mittlerweile ein lohnendes Geschäft ist
Gifhorn Isenbüttel Warum Direktvermarktung für Landwirte mittlerweile ein lohnendes Geschäft ist
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06:00 21.05.2019
Milchtankstelle: Thordies Hanisch (2.v.l.), Philipp Raulfs (v.r.) und Jannis Gaus sprachen mit Charlotte Hoffmann und Jannik Hedfeld über Direktvermarktung. Quelle: Ron Niebuhr
Wasbüttel

Charlotte Hoffmann und Jannik Hedfeld stellten den Gästen aus Hannover den Betrieb mit insgesamt rund 250 Tieren, davon 90 Milchkühen, vor. Man bewirtschafte etwa 150 Hektar mit Gerste-, Roggen-, Weizen-, Mais- und Zuckerrübenanbau, hinzu kämen knapp 40 Hektar Weideland. Seit 2017 ist Milch direkt auf dem Hof zu bekommen, „Rindfleisch gab es hier auch vorher schon“, sagte Hoffmann. Durch die Nachfrage der Rindfleischkäufer habe man sich entschlossen, auch Milch direkt auf dem Hof anzubieten.

80 bis 90 Liter Milch am Tag

Das Angebot werde „sehr gut“ angenommen, berichtete Hoffmann. „Wir haben mittlerweile viele Stammkunden.“ Aber es schauen auch immer mal wieder Neukunden auf dem Hof zwischen Isenbüttel und Wasbüttel vorbei. Durchschnittlich zwischen 80 und 90 Liter pro Tag zapfen sie an der Milchtankstelle in Flaschen ab. An Spitzentagen sind es auch mal 150 Liter, an schwächeren nur 30, sagte Hoffmann. Man sei froh, den Versuch gewagt zu haben, denn es hat geklappt. Viel Werbung war nicht nötig, es sprach sich ziemlich schnell herum, dass auf Hoffmanns Hof Milch direkt zu haben ist.

Direktvermarktung für Landwirte ein Zubrot

Thordies Hanisch, in Gifhorn geboren, ist wie ihr Parteikollege Philipp Raulfs seit 2017 Mitglied des Landtages. Die Direktvermarktung sei für viele Landwirte ein Zubrot: „Das möchten wir gern weiter fördern“, sagte sie. Zumal die Menschen regionale Produkte immer stärker zu schätzen wissen, ergänzte Raulfs. Der Hillerser ist übrigens – bisher nur als Hobby – selbst in die Direktvermarktung eingestiegen: mit einem Hektar Weihnachtsbäumen. Und: „Ich kaufe zwar nicht alles, aber vieles ganz bewusst in der Nachbarschaft ein“, sagte Raulfs.

Von Ron Niebuhr

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