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Isenbüttel Hunderte kommen ins Freiluftkino
Gifhorn Isenbüttel Hunderte kommen ins Freiluftkino
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09:46 15.08.2019
Voller Hof: Auch nach 25 Jahren hat das Freiluftkino des Vollbütteler Kinomuseums nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Quelle: Ron Niebuhr
Vollbüttel

Sommer, Sonne, Filmvergnügen – drei Dinge, die wunderbar miteinander harmonieren. Denn Vollbüttels Kinomuseum verlegt den Spaß seit nunmehr 25 Jahren unter freien Himmel. So auch am Samstagabend. Da lockte das Freiluftkino einmal mehr wohl ein paar Hundert Besucher an.

Ein paar hundert Besucher kamen

Fürs Jubiläum wählte das Kinomuseum um Peter Schade-Didschies jenen Streifen aus, mit dem vor 25 Jahren alles begann: „Eins, zwei, drei“. Die 1961 gedrehte und auch erschienene turbulente Komödie von Billy Wilder basiert auf Ferenc Molnárs gleichnamigem Theaterstück aus dem Jahr 1929, dessen Handlung man ins geteilte Berlin des Jahres 1960 verlegte. Bei Kritikern und Zuschauern kam der Film ursprünglich nicht wirklich gut an. Erst in bei seiner Wiederaufführung 1985 entwickelte er sich zum Kassenschlager. Heute gilt er vielen als einer der besten Filme über den Kalten Krieg.

Erst die Wiederaufführung war ein Erfolg

Apropos: „Die Älteren werden sich noch daran erinnern, aber den Jüngeren sei gesagt, dass es um 1960 alles andere als lustige Zeiten waren“, half Schade-Didschies den Besuchern des Freiluftkinos bei der historischen Einordung des Filmes. Dass Kinder und Jugendliche mit Mauerbau, Ost-West-Konflikt und Co. womöglich wenig anfangen können, dürfe man nicht überdramatisieren, sagte der Museumsleiter. „Für euch ist eben alles, was länger als 30 Jahre her ist, Steinzeit. Das ging uns in eurem Alter genauso.“

Passend zum Produktionsjahr des Filmes ließ er das wohl berühmteste Zitat des DDR-Staatschefs Walter Ulbricht einspielen: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.“ Dass dies erst mit sehr viel Anlauf gelang, verleitete Schade-Didschies zu einer ironischen Spitze: „Wir arbeiten hier auch mit modernen Medien. Und damit geht bekanntlich alles schneller.“ Der Mauerbau überraschte das Filmteam damals übrigens, viele Szenen mit Drehorten im ab da unerreichbaren Osten Berlins mussten im Westen improvisiert und das Brandenburger Tor gar im Studio als Kulisse nachgebaut werden.

Viele Helfer ermöglichen das Freiluftkino

Großer Dank gebührte allen Helfern, die sich einmal mehr fürs Freiluftkino auf dem Hof zwischen Museum und Raiffeisengebäude tatkräftig ins Zeug legten, sei es als Filmvorführer, für die Dekoration, im Getränkeausschank, an den Imbissbuden oder als Eis- und Popcornverkäufer. Und die Gifhorner Band B and the Rattlesnakes verkürzte die Wartezeit bis zum Filmstart wieder erheblich mit ihren vortrefflich inszenierten Songs. Besonderes Lob verdiente zudem Bernd Riechers als stellvertretender Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Museums für Kinematographie. Dessen hartnäckige Suche nach einer vorführbaren Kopie des Klassikers „Eins, zwei, drei“ war letztlich in Schottland von Erfolg gekrönt.

Von Ron Niebuhr

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