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Isenbüttel Klar Schiff für Friedhof, Kirche und Pfarrgarten
Gifhorn Isenbüttel Klar Schiff für Friedhof, Kirche und Pfarrgarten
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15:00 06.04.2019
Gemeinsam geackert: Helfer wie Fynn Schulz (l.) und Philipp Held klotzen auf dem Friedhof, in der Kirche und im Pfarrgarten ran. Quelle: Ron Niebuhr
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Isenbüttel

Auf dem Friedhof galt es Gräber zu entfernen und den Boden zu ebnen. Dafür war ein Radlader vor Ort. Dazu kamen Feinarbeiten wie Büsche entfernen, Hecken schneiden und Wege säubern. Ursprünglich war wohl angedacht, ein paar der Büsche umzupflanzen. Das allerdings lohnte sich nicht mehr – der heiße Sommer hatte ihnen zu stark zugesetzt. Fynn Schulz und Philipp Held etwa schnappten sich Spaten und knöpften sich eine Reihe mehr gelber als grüner Buchsbäume vor. Eifrig schaufelten sie die Erde weg, stachen die Wurzeln ringsum ab und hievten letztlich mit vereinten Kräften Busch für Busch aus dem Boden.

Büsche kommen aufs Osterfeuer

Im Pfarrgarten entfernten die Helfer ebenfalls Büsche oder schnitten sie zurück. „Das kommt alles aufs Osterfeuer“, sagte Jana Riechelmann aus dem Kirchenvorstand. Unter anderem gestalteten die Helfer auch den Gartenteil neu, der bisher an die mittlerweile entfernte Dönerbude grenzte. „Das war irgendwie eine Rumpelecke“, sagte sie. Am Samstag änderte sich das.

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Putzen in der Kirche

In der St. Marienkirche selbst waren weniger Bauarbeiter oder Gärtner gefragt als vielmehr eine emsige Putzkolonne. „Im Winter haben wir ja überwiegend die Friedhofskapelle genutzt“, erklärte Riechelmann. Daher wollte man die Kirche jetzt erst einmal gründlich säubern.Mit Lappen, Sauger, Besen und Co. nahmen es die Helfer mit Spinnenweben und Staub auf. „Für Ostern und vor allem die kommende Konfirmation soll alles schick aussehen“, sagte sie.

20 Erwachsene und zehn Konfirmanden

Riechelmann freute sich, wie viele dem Aufruf zur Gemeinschaftsaktion gefolgt waren: „20 Erwachsene und zehn Konfirmanden sind dabei.“ Mit einer so großen Helferzahl, war ordentlich was zu schaffen. Zumal auch das Wetter mitspielte: „Es ist weder zu kalt noch zu warm“, sagte Riechelmann. Für die tatkräftige Unterstützung revanchierte sich der Kirchenvorstand mit einem Mittagessen: Kartoffel- und Nudelsalat mit Würstchen.

Von Ron Niebuhr