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Isenbüttel So geht in St. Marien Liebe durch den Magen
Gifhorn Isenbüttel So geht in St. Marien Liebe durch den Magen
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11:00 20.12.2019
Leckereien ohne Ende: Gut 60 Gäste genossen den Adventsbrunch von Isenbüttels St. Marienkirche nach allen Regeln der Kunst. Quelle: Ron Niebuhr
Isenbüttel

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und die geht bekanntlich durch den Magen. Wie gut also, dass in Isenbüttels St. Mariengemeinde eine kochbegeisterte Gruppe um Ingeburg Wiegand im Advent stets zum Brunch einlädt. Auch diesmal stieß das auf großen Zuspruch.

Monika Pirch, Elfriede und Hans-Joachim Apé, Rita und Gerd Melzig, Ingrid Brandes und Heidi Höhne hat Ingeburg Wiegand um sich geschart, um für den Gemeindebrunch wieder ein reichhaltiges Buffet gefüllt mit ganz besonderen Leckereien zu zaubern. Das lief wie üblich im Teamwork ab. „Wir haben uns abgesprochen, was wir kochen wollen“, sagte Wiegand. Und dann ging es ab zum Einkaufen. Denn auch die Planung und Vorbereitung macht viel vom Vergnügen aus, dass die Gruppe beim Kochen für so viele Gäste empfindet.

So macht Einkaufen richtig Spaß

„Das Einkaufen mache ich sogar am liebsten. Für sich allein ist das irgendwie blöd. Aber für ganz viele ist es klasse“, sagte Wiegand. Zumal die Gruppe in Isenbüttels Supermärkten schon bestens bekannt ist. Steuert sie mit dem randvollen Einkaufswagen die Kasse an, heißt es gleich: „Ach, es ist wohl wieder Brunch!“ Oder Frühstück. Denn auch das richten Wiegand und Co. immer mal wieder im Gemeindehaus der St. Marienkirche aus. Zwei Mal im Jahr wird aber in aller Regel gebruncht: zu Ostern und zu Weihnachten. Nur in dieser Saison machten sie eine Ausnahme: „Da lag Ostern besser für ein Frühstück. Brunch passt eher in die kalte Jahreszeit, vor allem in den Advent“, sagte Wiegand.

So liefen die Vorbereitungen

Einen Tag vorm Adventsbrunch hat sie sich mit ihrem Team im Gemeindehaus für die Vorbereitungen getroffen. „Wir haben geschnibbelt, geschält, gewürfelt und gehackt wie die Weltmeister“, erzählte sie. Und natürlich auch die Tische und Stühle aufgebaut und festlich geschmückt. Am Brunchtag selbst legten die acht Frauen und Männer ab 7 Uhr morgen richtig los in der Küche. Sie haben gebrutzelt und gebraten, gekocht und gebacken. Und natürlich auch alles hübsch angerichtet, denn das Auge isst ja mit.

Das war das Büfett

Heraus kam ein Büfett voll Köstlichkeiten: Schweinefilet im Wirsingbett, Geflügel mit Gemüse und Spätzle, Fisch auf Kartoffeln und Spinat sowie – für Vegetarier – Gemüselasagne und Feldsalat. „Es sind übrigens normannische Kartoffeln“, verriet Wiegand. Das Rezept habe sie von einer französischen Haushälterin ihrer Schwester übernommen. „Ich habe so viel bei ihr abgeschaut. Das sind jetzt alles meine Rezepte“, berichtete sie mit einem Augenzwinkern. Auch von Fisch- und Käseplatten konnten sich die Gäste bedienen. Nicht zu vergessen die Desserts: Bratäpfel in Sahne, Obstteller und Christstollen. Letzteren hatte Ingrid Brandes frisch gebacken: „Wir haben ihn gekostet – ein Gedicht!“, lobte Wiegand. Und die Bratäpfel à la Elisabeth brauchten sich dahinter nicht zu verstecken.

Das Ah und Oh der Gäste

Die Gäste wussten genau, was für ein kulinarischer Hochgenuss sie erwartet, quittierten sie doch schon allein das Aufzählen der Speisen mit „Oh!“ und „Ah!“. Da folgten auch alle sehr gern Wiegands Wunsch, den Gemeindebrunch mit einem gemeinsamen Lied zu beginnen: „O, Tannenbaum“.

Von Ron Niebuhr

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