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Isenbüttel So funktioniert Lacrosse
Gifhorn Isenbüttel So funktioniert Lacrosse
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16:14 30.05.2019
Zum Ausprobieren: Die Lacrosser vom Braunschweiger Tennis- und Hockey-Club kommen zu Sport am Tankumsee. Quelle: privat
Isenbüttel/Braunschweig

Schon mal was von Lacrosse gehört? Lust, es mal auszuprobieren? Der Braunschweiger Tennis- und Hockey-Club (BTHC) lädt beim von der AZ präsentierten Familienevent Sport am Tankumsee am Sonntag, 30. Juni, ab 13 Uhr dazu ein.

Viel Körperkontakt

Lacrosse ist ein Ballsport, ein bisschen wie Eishockey, nur ohne Eis. „Lacrosse ist ein sehr schneller Sport, bei dem das Zusammenspiel untereinander sehr wichtig ist. Es ist außerdem sehr vielseitig. Während der Herrenlacrosse sehr geprägt von Körperkontakt ist und deshalb die viele Ausrüstung benötigt ist, wie Helme, Handschuhe und so weiter, ist der Körperkontakt bei den Frauen größtenteils verboten. Was jedoch nicht heißt, dass es weniger intensiv zugeht, im Gegenteil“, erklärt Julia Grubert, beim BTHC Ansprechpartnerin für das Damenteam.

Schusport in den USA

Sie hat die Sportart während ihres Auslandaufenthaltes in den USA kennen gelernt. „Dort habe ich in der Schulmannschaft gespielt und den Sport lieben gelernt“, erzählt sie. „Da ich vorher nie etwas von Lacrosse gehört habe, habe ich mich sehr gefreut, dass es diese Sportart auch in Braunschweig gibt.“ Seit fast drei Jahren spielt sie inzwischen beim BTHC Lacrosse, das es in Braunschweig auch als Unisport gibt – so lernen die meisten Spieler das Spiel kennen. „Sie melden sich zunächst für den Unikursus an, und manche entscheiden sich dann dazu, zum Vereinstraining zu kommen.“

Spiele in ganz Deutschland

Lacrosse ist außerdem eine gute Sportart, um Deutschland kennen zu lernen, wie Julia Grubert mit einem Augenzwinkern sagt: „Da der Sport noch nicht sehr groß ist in Deutschland, fährt man für Spieltage nicht einfach ins nächste Dorf, sondern bestreitet die Spiele in Hannover, Hamburg, Lübeck, Kiel und so weiter.“ Und außerhalb der Saison gibt es Turniere, sogar in der Schweiz. „Außerdem hat eigentlich jeder jederzeit die Chance, an sogenannten Trainingscamps teilzunehmen und mit Spielern aus ganz Deutschland zu trainieren. Das finde ich mit am besten am Lacrosse, man hat so viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln oder Spieler aus ganz Deutschland kennenzulernen und voneinander zu lernen.“

Kontakt zum BHTC

Wer genauer wissen will, was Lacrosse ist, findet auf der Homepage des Braunschweiger Tennis- und Hockey-Club (BTHC) eine Erklärung: Lacrosse war und ist die Sportart der amerikanischen Ureinwohner.

Die erste schriftliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1634. Bekannt unter dem Namen Tewaraathon („kleiner Bruder des Krieges“) war es ein Gottesdienst und diente sowohl zur Kriegsvorbereitung als auch als Mittel der Konfliktlösung zwischen den Stämmen. 1876 wurde die Canadian National Lacrosse Association als erster nationaler Verband gegründet, 1904 und 1908 war Lacrosse olympische Disziplin. Etymologisch leitet sich „Lacrosse“ vom französischen Begriff für „Bischofsstab“ ab. Dieser Namen wurde von christlichen Missionaren geprägt. 1993 brachten Austauschstudenten den Sport nach Deutschland. Von München und Berlin aus entwickelte sich die „schnellste Mannschafts-Sportart auf zwei Beinen“ insbesondere an den Hochschulen zu inzwischen drei Damen- sowie sieben Herrenligen.

Die Braunschweiger laden alle ab 16 Jahren zum Reinschnuppern beim Herren- oder Damentraining ein. Für alle Neugierigen ab neun Jahren gibt es das Jugendtraining. Die Damen trainieren montags und mittwochs von 19 bis 21 Uhr, die Herren ebenfalls, die Jugendlichen montags und dienstags von 17.30 bis 19 Uhr. Trainingsort ist der Jahnplatz an der Wolfenbütteler Straße 58 – wobei die Trainer darum bitten, sich vorher per Mail anzukündigen: für das Damenteam bei Julia Grubert, julia.grubert@gmx.de, für das Herrenteam bei Max Becker, maxkonradbecker@gmx.de, für das Jugendteam bei Bao Tran, baosontran@yahoo.de, oder bei Oke Schmidt, oke@schmidt-rensefeld.de.

Von Christina Rudert

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