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Isenbüttel Spanferkel schmeckt auch ohne Livemusik
Gifhorn Isenbüttel Spanferkel schmeckt auch ohne Livemusik
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18:00 04.08.2019
Guter Brauch: Calberlahs Feuerwehr lud am Samstagabend einmal mehr zum großen Spanferkelessen am Gerätehaus ein. Quelle: Ron Niebuhr
Calberlah

Sommer, Sonne, Spanferkel – ein Dreierlei, das in Calberlah am Samstagabend einmal mehr zur perfekten Einheit verschmolz. Dafür sorgte die Feuerwehr um Sven Schlaberg und Axel Lehner mit ihrem beliebten Spanferkelessen bei herrlich sommerlichem Wetter vorm Gerätehaus.

„Auf Livemusik haben wir diesmal verzichtet“, sagte Ortsbrandmeister Schlaberg mit Blick auf die zurückliegende Ausgabe des traditionsreichens Schlemmens im Jubiläumsjahr des Dorfes. Stattdessen legte ein DJ auf. „Vielleicht locken wir damit mehr jüngeres Publikum an“, hoffte Lehner. Der DJ heizte die Stimmung kräftig an. „Ab 1 Uhr lassen wir es aber ruhiger zugehen. Wir wollen die Geduld der Nachbarschaft ja nicht überstrapazieren“, sagte der Vizeortsbrandmeister. Bis dahin machten die im Lauf des Abends wohl rund 350 Gäste richtig gut Party.

Feuerwehr tischt nur noch das Beste auf

In den ersten Stunden stärkten sich die meisten Besucher erst einmal mit deftigen Leckereien: Gegrilltes und Backschinken mit ebenso schmackhaften Beilagen. „Es heißt zwar immer noch Spanferkelessen. Aber ein ganzes Spanferkel tischen wir schon lange nicht mehr auf“, erzählte Schlaberg. Man beschränke sich seit einigen Jahren auf „das Beste vom Schwein“: den Backschinken. „Den haben wir heute Nachmittag frisch geholt“, berichtete der Ortsbrandmeister von einer 60-Kilometer-Tour bis nach Sachsen-Anhalt.

Einsatz funkt dazwischen: Keller unter Wasser

Daneben waren 35 Helfer eingespannt, um für die Planung, den Einkauf der übrigen Speisen und Getränke sowie den Auf- und Abbau zu sorgen. „Es stecken rund 30 Stunden drin“, sagte Schlaberg. Und damit nicht genug, funkte diesmal auch noch ein Einsatz dazwischen, als die Kameraden am Mittwoch die Fahrzeuge auf Vordermann brachten. „Wir hatten gerade alles ausgeräumt, da mussten wir ausrücken, um einen vollgelaufenen Keller leer zu pumpen“, berichtete Lehner.

Fahrzeugschau für Kinder das Highlight

Die Fahrzeuge waren – neben der vom DRK Allerbüttel bereitgestellten Hüpfburg – für den Nachwuchs wieder der Renner beim Spanferkelessen. „Es kommen viele Eltern auf uns zu, weil die Kinder mal Probe sitzen möchten. Oder weil sie mal einen Feuerwehrhelm aufsetzen möchten“, sagte Lehner. Derlei Wünsche erfüllte man den kleinen Calberlahern natürlich gern, diente das Spanferkelessen doch auch dazu, ein bisschen Werbung für die Feuerwehr zu machen. Hauptsächlich ging es aber darum, ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen: „Viele sind gerade aus dem Urlaub zurückgekommen. Da gibt es genug zu quatschen“, freute sich Lehner, wie beliebt das Jahrzehnte alte Event nach wie vor ist.

Von Ron Niebuhr

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