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Isenbüttel Arbeitskreis blickt aufs Jubiläumsjahr zurück
Gifhorn Isenbüttel Arbeitskreis blickt aufs Jubiläumsjahr zurück
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16:22 27.09.2019
Mission abgeschlossen: Der Arbeitskreis zu 700 Jahren Calberlah um Siegmund Paul (Mitte) löste sich auf und spendete sein Restguthaben. Quelle: Ron Niebuhr
Calberlah

Was war das doch für ein spitzenmäßiges Jahr! Darin sind sich in Calberlah wohl alle einig, wenn sie auf das große Jubiläum zurückblicken. Das 700-jährige Bestehen ihres Dorfes feierten sie nach Kräften mit einer Vielzahl fantastischer Aktionen. Die Regie übernahm ein Arbeitskreis. Der wirtschaftete so gut, dass er jetzt sogar ein Restguthaben spenden konnte.

Ein unvergessliches Jahr

„Meine Lieben, seid mir herzlich willkommen zu unserer 20. und letzten Sitzung“, rief Chefplaner Siegmund Paul seinen Mitstreitern aus dem Arbeitskreis zu. Gemeinsam hatten sie dem Dorf ein unvergessliches Jahr beschert, nicht zuletzt weil Ernst-Henning Cohrs für die Feierlichkeiten ein zinsloses Darlehen gewährte. „Danke, Ernst-Henning“, betonte Paul, als er das Jubiläum in all seinen Facetten noch einmal Revue passieren ließ.

Üppiges Programm

Mit Schildern an den Ortseingängen wies man gleich zum Jahresbeginn darauf hin, was es 2018 zu feiern gab: 700 Jahre Calberlah. Ein paar Tage später erschien die über Sponsoren finanzierte, vom Arbeitskreis selbst gestaltete Festschrift, zugleich ein Veranstaltungskalender, in einer Auflage von 3000 Exemplaren. Das erste große Event im Jubiläumsjahr des Dorfes war der Jubiläumsgottesdienst der Christuskirche. Die feierte ihr 50-jähriges Bestehen. Es folgten im März ein Figurentheater von Culturbalah im DRK-Kindergarten, das Pflanzen der Jubiläumseiche, ein historischer Abend mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Meibeyerund einer Tanzshow der Siedlersterne vor 180 Gästen sowie derDRK-Frühlingsmarkt. Bei letzterem stellte der Arbeitskreis historische Dorfansichten und Luftbilder aus.

Der Kommers

Zweifelsohne ein Höhepunkt war der Festkommers im Maimit 350 Besuchern, Musik des Orchesters der Stadtwerke Wolfsburg, Chorgesang des Gemischten Chores Allerbüttel-Wasbüttel und Tanz der Siedlersterne im Festzelt auf dem Schützenplatz. Im Juni trug mit einem Bürgerfrühstückund Liedern der Temperamentos abermals die Christuskirche etwas zum Jubiläum bei, ehe man ein paar Tage später den Gedenkstein auf dem neu gestalteten Platz nahe des westlichen Ortseinganges feierlich enthüllte.

Die Feuerwehr wartete zum Spanferkelessenim Juli für ein paar Hundert Gäste mit Livemusik auf, die Jugendförderung der Samtgemeinde Isenbüttel erfreute Familien im August mit einem kunterbunten Spielefestauf dem Sportplatz. Dort gastierten auf Einladung von Culturbalah zwei Wochen später auch Die Melker. Die Radtour der Siedler musste mangels Interesse leider ausfallen, bedauerte Paul. Rund liefen dagegen der Dorfflohmarkt mit den Isenbütteler Treckerfreunden und landwirtschaftlicher Geräteschau im September und der Mosttag des Heimatbundes im Oktober.

Stimmungsvoller Ausklang

Im Dezember ging es hoch her auf dem Weihnachtsmarktmit Gemischtem Chor Allerbüttel-Wasbüttel, Posaunenchor Isenbüttel und Schalke Fanclub rund um den von Grundschülern geschmückten Baum. Die Cousinen traten auf Initiative von Culturbalah im DRK-Pflegeheim auf und die Schalke Fans verteilten dort selbst gebackene Kekse zum Nikolaus. Alle Mitstreiter des Arbeitskreises trafen sich im Februar dieses Jahres zum Grünkohlessen. Und im Mai erhielt jedes Mitglied ein Gratis-Exemplar des Jubiläums-Bildbandes „Rückblick“.

400 Euro übrig

Cohrs, zuständig für die Finanzen, bezifferte die Gesamtkosten mit rund 13 200 Euro. Fast 10 000 Euro stemmte der Arbeitskreis, den Rest die Gemeinde. Unterm Strich blieben knapp 400 Euro übrig. Damit revanchierte sich der Arbeitskreis bei besonders engagierten Helfern wie Christa Paul, Manfred Kürpick und Uwe Kunkel mit Gutscheinen. Spenden gingen zudem an den Förderverein der Grundschule, die Jugendarbeit der Christuskirche, die Jugendfeuerwehr und den DRK-Kindergarten. „Wir haben uns darüber viele Gedanken gemacht. Ob es richtig so war, wissen wir nicht. Aber wir denken, dass es uns gelungen ist“, sagte Paul.

Von Ron Niebuhr

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