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Isenbüttel Samtgemeinde plant hohe Investitionen beim Feuerschutz
Gifhorn Isenbüttel Samtgemeinde plant hohe Investitionen beim Feuerschutz
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07:00 22.11.2019
Über das Budget beraten: Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Isenbüttel sprach über Anschaffungen für den Brandschutz. Quelle: Foto: Ron Niebuhr Archiv
Isenbüttel

Wie steht es um den Feuerschutz in der Samtgemeinde Isenbüttel? Ordnungsamtsleiter Stefan Prekale und Gemeindebrandmeister Björn Kölsch informierten den Feuerschutzausschuss jetzt darüber. Der setzte sich auch mit dem Haushaltsplan fürs kommende Jahr auseinander.

Facebook-Seite eingerichtet

Die Feuerwehren wollen in der öffentlichen Wahrnehmung stärker präsent sein und so Neueinsteiger für den aktiven Dienst begeistern. Unter anderem habe man eine Facebook-Seite eingerichtet, „obwohl das bei den Jüngeren wohl schon wieder out ist. Die stehen mehr auf Instagram und Snapchat“, sagte Kölsch. Zudem wolle man einen zentralen Internetauftritt gestalten lassen, auf dem sich alle Ortswehren wiederfinden, erklärte er. In der aktuellen Saison habe man bis jetzt 109 Einsätze absolviert. Die waren mitunter psychisch sehr herausfordernd, etwa zwei Suchen nach Vermissten am Tankumsee, die letztlich tot aufgefunden wurden, berichtete Kölsch.

Einsatz- und Logistikfahrzeuge

Calberlahs neues schienentaugliches Einsatzfahrzeug vom Typ HLF 10 soll mindestens über einen 1600-Liter-Wassertank, eine 2000-er-Pumpe, einen Stromgenerator und einen Lichtmast verfügen, erläuterte Prekale. 180 000 Euro stehen dafür 2020 im Haushaltsplan. Ein ebenfalls vorgesehenes Logistikfahrzeug (120 000 Euro) soll in Ribbesbüttel untergestellt werden. Dort könnte es auch als Ersatz für einen alten Mannschaftstransportwagen dienen, sagte Prekale. Es soll maximal 7,49 Tonnen auf die Waage bringen, damit es mit den gängigen Feuerwehrführerscheinen bewegt werden darf.

Aktive neu einkleiden

In drei Etappen werden alle Aktiven neu eingekleidet. 2020 kostet das die Samtgemeinde zunächst 220 000 Euro. Weitere Ausgaben sind nötig für Notstromversorgung (50 000 Euro) sowie eine neue Küche im Isenbütteler Gerätehaus (15 000 Euro), Hebekissen (15 000 Euro) und Rettungsschere (5500 Euro) für Isenbüttel, ein Elektroprüfgerät (2500 Euro), zwei zusätzliche Wärmebildkameras (20 000 Euro), eine Tragkraftspritze für Wettmershagen (15 000 Euro) und neue Bedienteile für 28 Funkgeräte (7000 Euro).

Neue Entnahmestellen schaffen

Zudem soll ein Schnell-Einsatz-Zelt angeschafft werden. Das ermöglicht es Feuerwehrkräften, sich noch am Einsatzort ihrer verschmutzten Kleidung zu entledigen. „So tragen sie den Dreck gar nicht erst in die Fahrzeuge“, erklärte Prekale. Und da der Wasserverband Gifhorn beabsichtigt, die Zahl der Hydranten für Trinkwasser zu verringern, kommt man wohl nicht umhin, neue Löschwasserentnahmestellen zu schaffen.

Neuer Motor fürs Boot

Löschwasserbrunnen anzulegen, sei gar nicht mal so leicht, denn derzeit „findet sich einfach keine Fachfirma für solche Bohrungen“, berichtete Prekale. 150 000 Euro plant die Verwaltung dafür 2020 ein. Bedarf für einen stärkeren Motor sieht Calberlahs Feuerwehr bei ihrem Rettungsboot. Zunächst sei aber zu klären, welcher Führerschein dann zum Fahren des Bootes nötig ist und wie viel Power es verträgt.

Von Ron Niebuhr

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