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Isenbüttel Tipps der Polizei: So klappt’s am besten mit dem Rollator
Gifhorn Isenbüttel Tipps der Polizei: So klappt’s am besten mit dem Rollator
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19:00 30.07.2019
Sicher ist sicher: Hans-Heinrich Kubsch schulte am Dienstag Bewohner des DRK-Seniorenzentrums Calberlah. Quelle: Sebastian Preuß
Calberlah

Was man so alles beim Nutzen eines Rollators beachten sollte, wofür ein solches Hilfsmittel alles gut sein kann und wie man auch dabei sicher vor bösen Ganoven ist – das konnten am Dienstag 25 Bewohner des DRK-Seniorenzentrums in Calberlah in einem lehrreich und lustigen Vortrag zugleich von Polizei-Sicherheitsexperten Hans-Heinrich Kubsch erfahren.

Man kann auch mal den Rücken strecken

„Schauen Sie mal, so ein Rollator ist auch ein Hilfsmittel, seinen Rücken einmal so richtig zu strecken.“ Lerne: Der Rollator ist auch ein kleines Fitnessgerät. Die Runde der Senioren kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als ihnen Kubsch auch noch vorführt, wie man dann auch noch das Bein anheben kann. „Bloß nicht beide gleichzeitig“, wirft eine der Teilnehmerinnen lachend ein.

Das Eis ist gebrochen: Von nun lassen sie sich wissbegierig auf die amüsant vorgetragenen Tipps des Verkehrssicherheitsberater der Polizei ein. „Viele gehen mit dem Rollator wie mit einer Schubkarre“, fährt der fort und mahnt zugleich: „Dann rollt er einfach weg.“

Sturzgefahr am Bordstein

Und schon meldet sich die erste Freiwillige, um einen abgesteckten Parcours zu absolvieren. Ein paar Slaloms, Drehen auf der Stelle und das Überwinden einer hohen Platte gehören zu den Aufgaben. Gerade beim Überwinden des Bordsteins schaut Kubsch genau hin. Wer beim Runtersteigen nämlich nicht die Bremse des Rollators gedrückt hat, könnte stürzen.

Eine prima Kinderkarre ist der Rollator auch

Anni Nowitzki macht alles richtig. Kein Wunder: „Ich habe das Training schon einmal mitgemacht.“ Auch Charlotte Pause hat im Nu den Bordstein im richtigen Wechsel von bremsen und weiter gehen erfasst. „So wie ich das immer schon gemacht habe.“ Kubsch lobt: „Genauso. Das ist genau richtig. So sind Sie sicher.“ Und dann lernt Kubsch auch noch was von ihr: „Das hier ist eine tolle Kinderkarre“, erzählt sie vom Urlaub mit dem Urenkel.

So schützt man sich vor Langfingern

Ein bisschen ernster wird es dann, als Kubsch das Thema Sicherheit anspricht. Die Senioren sollten unbedingt darauf achten, dass „böse Menschen“ kein leichtes Spiel mit ihnen hätten. Geld und Wertsachen gehörten nicht in den Korb am Rollator. Die Senioren hören emsig zu, wollen aber dann zielstrebig wieder auf den Parcours. „Das ist wunderbar heute“, lobt Emmy Uhlmann.

Regelmäßige Kurse für die Bewohner

Das wird Stephanie Kosch, Pflegedienstleitung des Zentrums, gerne hören: „Alle zwei Jahre bieten wir diesen Kursus an für die Sicherheit der Bewohner.“ Sicher ist sicher galt auch für die Rollatoren. Die wurden von einem Team des Sanitätshauses Bode gecheckt, Bremsen und Handgriffe wurden erneuert.

Von Andrea Posselt

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