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Isenbüttel Die Königsblauen backen kiloweise Kekse – für den guten Zweck
Gifhorn Isenbüttel Die Königsblauen backen kiloweise Kekse – für den guten Zweck
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18:42 17.11.2019
Kekse von den Knappen: Der Fanclub Königsblaue Niedersachsen hat für Senioren und Menschen mit Behinderung gebacken. Quelle: Ron Niebuhr
Ribbebüttel

Weihnachten kann nicht mehr weit sein. Klares Indiz dafür: Die Mitglieder des Fanclubs Königsblaue Niedersachsen – Hauptsache Schalke schalteten ihre Backöfen auf Dauerbetrieb. Es galt jede Menge Kekse zu backen. Die füllten die Schalke-Fans am Samstag in schmucke Tütchen.

Für wen die Kekse sind

Mit den süßen Leckereien erfreuen die Knappen nicht etwa ihre eigene Gaumen – schließlich handelt es sich beim großen Keksebacken um eine der vielen wohltätigen Aktionen, denen sich die Königsblauen Niedersachsen Saison für Saison widmen. Bestimmt sind die selbstgebackenen Kekse – ergänzt um Spenden der Bäckerei Leifert und der Jugendwerkstatt aus Gifhorn – für Senioren und Menschen mit Behinderung.

Warum die Königsblauen nicht üben müssen

Wir überraschen zu Nikolaus die Bewohner des Calberlaher DRK-Pflegeheimes und des Gifhorner Christinenstiftes“, sagte Clubchef Norbert Beith. So ist es seit einigen Jahren guter Brauch bei den hiesigen Schalke-Fans. Wer glaubt, dass die Königsblauen den Senioren die Kekse bloß kurz in die Hand drücken und dann gleich wieder abschwirren, irrt sich gewaltig. Sie singen immer auch ein paar Lieder. Üben brauchen sie dafür nicht. „Das klappt bei uns spontan“, sagte Beith. Kein Wunder, sind ihre Stimmbänder doch durch manchen Fangesang im Stadion oder auch in Bus und Bahn auf dem Weg dorthin schon bestens geschult.

Was die Aufgabe der Männer aus dem Fanclub ist

Mitglieder des Schalke-Fanclubs haben in den vergangenen Tagen in ihren Rezepten geblättert, die Zutaten eingekauft, den Teig angerührt, geknetet, ausgerollt und ausgestochen, Blech für Blech mit Rohlingen belegt und in den Ofen geschoben. Die fertig gebackenen Kekse haben sie liebevoll verziert. Als Bäcker mit dabei waren sogar zwei Schalke-Fans aus dem nordrhein-westfälischen Kreuztal: Monika und Ingo Setzer. Größtes Lob fürs Backen verdienten vor allem die Frauen im Fanclub, „aber auch ein paar Männer haben mitgeholfen“, berichtete Beith. Als Bäcker wohlgemerkt. Bisher beschränkte sich ihre Hilfe eher aufs Probieren. Auch diesmal verzichteten sie darauf natürlich nicht: „Wir müssen doch wissen, wie sie schmecken. Wir können ja nicht irgend etwas verschenken“, sagte Beith und schmunzelte.

Diese Sorten sind dabei

Die Kekse schnitten bestens ab im Urteil der kritischen Tester. Daher ging es am Samstag im voll und ganz auf Schalke getrimmten Ribbesbütteler Partykeller des Clubchefs ans Eintüten. „Das läuft wie am Fließband“, sagte Beith. Tüte um Tüte reichten die Helferinnen um den mit Keksen reich gefüllten Tisch herum, bis sie mit vielen verschiedenen Sorten wie Bärentatzen, Zimtsternen und Ochsenaugen gut gefüllt waren. „Jeder hat gebacken, was ihm in den Sinn kam. Abgesprochen haben wir uns nicht“, sagte Beith. Wenigstens 100 Tüten fülle man wohl mit den weihnachtlich stimmenden Kekskreationen.

Was den Fanclub mit Der Hof verbindet

In deren Genuss kommen diesmal übrigens auch Bewohner von Der Hof in Isenbüttel. Zum heilpädagogischen Bauernhof pflegen die Königsblauen Niedersachsen eine gute Freundschaft. So packen sie dort gern beim Hoffest mit an. Und mit den Bewohnern teilen sie auch die große Leidenschaft für Fußball. Man schaut gemeinsam manche Partie der Bundesliga oder Nationalmannschaft im Fernsehen oder besser noch live im Stadion. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, wer welche Mannschaft favorisiert. Die Königsblauen Niedersachsen haben ein großes Herz – und darin ist auch Platz für die Anhänger konkurrierender Mannschaften.

Ans Kekse-Eintüten schloss sich ein Fanclubtreffen mit News rund um Schalke an. Das ging nahtlos über in einen königsblauen Foto- und Video-Abend aus 25 Gigabyte an Schalke-Highlights.

Von Ron Niebuhr

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