Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Isenbüttel Eine Schule hat die Berufswelt im Visier
Gifhorn Isenbüttel Eine Schule hat die Berufswelt im Visier
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 08.02.2019
Projektwoche an der Realschule Calberlah: Während Hauptmann Alexander Klaus von der Bundeswehr die Neuntklässler über Berufsmöglichkeiten informierten, stärkten sich die Fünftklässler im Jugendtreff vor dem Start in einen Spielevormittag. Quelle: Christina Rudert
Anzeige
Calberlah

Eine Projektwoche lang beschäftigt sich jetzt die Schule mit dem Thema. Hauptmann Alexander Klaus präsentierte am Donnerstag einer neunten Klasse die beruflichen Möglichkeiten bei der Bundeswehr. In lockerem Gespräch animierte er die Schüler: „Gebt Gas in der Schule!“ Wer zur Bundeswehr will, „muss sich für die demokratischen Grundrechte einsetzen“. Gemeinsam mit den Schülern trug Klaus einige davon zusammen: „Gleichberechtigung, Menschenrechte. Und wer den Holocaust leugnet, hat bei uns nichts zu suchen.“ Ob Wetterdienst oder Fernmelde- und elektronische Aufklärung, sehr anschaulich erklärte der Hauptmann, worum es geht. „Aufklärung ist ein bisschen wie James Bond, nur dass der bei uns nicht Jaguar, sondern Clio fährt.“

Computerspiele nicht erlaubt

Alexandra Sommer und Konstantin Leontarakis waren am Donnerstag mit ihrer fünften Klasse im Jugendtreff. Dem Frühstück – für das die Schüler selber eingekauft hatten – folgten Brettspiele. „Die Kinder sollten ihr Lieblingsspiel mitbringen“, so Leontarakis. Und nein, Computerspiele waren nicht erlaubt.

Anzeige

Firmen präsentieren sich

Vorbereitet hatten die Projektwoche Schulsozialarbeiterin Stefanie Jaeger und die stellvertretenden Rektorin Sabine Fasterling. Firmen aus der Region präsentierten sich, die Sechstklässler übten den kompetenten Umgang mit sozialen Netzwerken, das soziale Miteinander war bei Spielen gefragt. „Uns geht es um frühzeitige Berufsorientierung und eine Stärkung von Lebens- und Risikokompetenzen“, so Stefanie Jaeger.

Von Christina Rudert