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Isenbüttel Ordnungshüter für vier Reviere
Gifhorn Isenbüttel Ordnungshüter für vier Reviere
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18:00 22.07.2019
Haben die Ordnung in der Samtgemeinde im Blick: Uwe Kunkel (v.l.), Heike Meyer und Peter Schulz sind als Ordnungshüter vor Ort- Quelle: Sebastian Preuß
Isenbüttel

Peter Schulz (64), Heike Meyer (41), Uwe Kunkel (64) und Ulrike Dreher bilden das Ordnungshüter-Team in der Samtgemeinde Isenbüttel. Das Quartett unterstützt die Verwaltung bei Kontrollaufgaben – jeder Ordnungshüter in seinem eigenen „Revier“.

Anfangs Einzelkämpfer

Bereits seit 1987 ist Peter Schulz – zuständig für die Gemeinde Calberlah – mit dabei. „Anfangs war ich noch Einzelkämpfer und bin quasi als Betroffener zu der Aufgabe gekommen“, erinnert sich der 64-Jährige. Damals habe er noch im Ferienhaus-Gebiet am Tankumsee gelebt. „Da war an heißen Sommertagen immer alles zugeparkt“, blickt Schulz zurück.

Jetzt hat Schulz Falschparker und andere Ärgernisse gemeinsam mit Kollegin Heike Meyer (zuständig für die Gemeinden Ribbesbüttel und Wasbüttel), Uwe Kunkel (Tankumsee-Gebiet) und Ulrike Dreher (Gemeinde Isenbüttel) im Blick. Mit Seminaren wurde das Quartett – alle sind geringfügig beschäftigt und 6,25 Stunden wöchentlich im Einsatz – auf die Ordnungshüter-Tätigkeit vorbereitet.

Vierer-Team

„Ohne dieses Vierer-Team wären viele Aufgaben für uns nicht zu bewältigen“, sagt Ordnungsamts-Chefin Petra Rodat. Sie wird im Innendienst von ihrem Kollegen Sebastian Härtl unterstützt und bringt die Verwarnungen auf den Weg, die durch die Ordnungshüter bei verschiedenen Delikten festgestellt worden sind.

Insbesondere in den Sommermonaten sind gibt es täglich uneinsichtige Autofahrer, die am Tankumsee Parkgebühren sparen wollen und ihren Wagen einfach im Wohngebiet oder am Straßenrand abstellen. „Aber auch am Freibad Edesbüttel – dort ist das Parken sogar kostenlos – werden Autos aus Bequemlichkeit einfach im Halteverbot geparkt“, ergänzt Heike Meyer.

Schwarze Schafe

„Wir sind eine freundliche Verwaltung und suchen nach Möglichkeit zuerst das Gespräch“, so Rodat. Nicht immer seien „schwarze Schafe“ auffindbar oder zu einem Aufklärungsgespräch bereit. „Insbesondere wenn Feuerwehr-Zufahrten zugeparkt sind, müssen wir handeln“, führt Rodat das Gerätehaus in Calberlah als Beispiel an. Trotz einer schraffierten Sperr-Linie würden dort immer wieder Autos im Halteverbot stehen und im Einsatzfall das Ausrücken der Brandschützer behindern. 35 Euro Verwarngeld sind vom Falschparker zu zahlen – um das Abschleppen kümmert sich die Polizei.

Das Ordnungshüter-Quartett hat jedoch auch fehlende Hausnummern, Unkraut in Gossen, Laub auf Gehwegen, Verstöße gegen die Schneeräum-Pflicht und Äste, die in den Verkehrsraum hineinragen, im Blick. „Immer öfter wird versucht, uns bei Nachbarschaftsstreitigkeiten vor den Karren zu spannen – doch da spielen wir nicht mit“, sagt Petra Rodat.

Papierlose Arbeit

Seit dem 26. Juni arbeitet das Ordnungshüter-Team bei Parkvergehen papierlos: Unter anderem werden zugeparkte Behinderten-Parkplätze und zugestellte Feuerwehr-Zufahrten per Smartphone-App dokumentiert und direkt ins Ordnungsamt weitergeleitet. Pro Jahr werden in der Samtgemeinde Isenbüttel laut Petra Rodat im Durchschnitt 250 Verwarnungen in Sachen „ruhender Verkehr“ ausgestellt.

Von Uwe Stadtlich

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