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Isenbüttel Nutzung von Alter Kapelle schriftlich geregelt
Gifhorn Isenbüttel Nutzung von Alter Kapelle schriftlich geregelt
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12:00 23.12.2018
Vereinbarung treffen: Die Nutzung von Wasbüttels Alter Kapelle durch Isenbüttels St. Mariengemeinde wird jetzt schriftlich geregelt.
Vereinbarung treffen: Die Nutzung von Wasbüttels Alter Kapelle durch Isenbüttels St. Mariengemeinde wird jetzt schriftlich geregelt. Quelle: Ron Niebuhr
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Wasbüttel

Die Alte Kapelle gehört der Gemeinde Wasbüttel. Die Kirchengemeinde St. Marien darf sie kostenlos nutzen und hält im Gegenzug das Innere in Schuss. Die Gemeinde kümmert sich um Fassade und Grün rund um die Kapelle. „So ist es wohl vor 30 oder 40 Jahren mal vereinbart worden, vermutlich per Handschlag“, sagte Bürgermeister Hartmut Jonas. Schriftlich festgehalten wurde das allerdings nie. Das wird jetzt nachgeholt.

Zusammenarbeit beschlossen

Die Vergabeverfahren bei öffentlich ausgeschriebenen Baumaßnahmen werden immer komplexer, vor allem hinsichtlich des europäischen Rechtes. Um nicht Gefahr zu laufen, durch Formfehler in der Ausschreibung unterlegenen Baufirmen Klagegründe zu liefern, arbeitet die Gemeinde künftig mit der zentralen Vergabestelle des Landkreises zusammen. „Bis zu Kosten von 25.000 Euro können wir selbst entscheiden. Alles darüber übernimmt der Landkreis für uns“, sagte Jonas.

Unterstützung für Sozialgenossenschaft Hehlenriede

Die Sozialgenossenschaft Hehlenriede erhält aus Wasbüttel Starthilfe: im ersten Jahr einen Euro pro Einwohner, im zweiten 80 Cent und im dritten 60 Cent. Zudem erwirbt die Gemeinde einmalig Genossenschaftsanteile für bis zu 500 Euro. „Wir tun viel für Kinder und Jugendliche. Wir können auch mal etwas für Senioren tun“, sagte Jonas. „Das ist ein sinnvolles Projekt. Aber ich bezweifele, dass es sich selbst trägt“, rechnete Alex Birke (SPD) damit, bald weitere Zuschüsse gewähren zu müssen.

16.500 Euro für Pritschenwagen

Für den Kauf eines gebrauchten Pritschenwagens mit Anhänger sind 16.500 Euro vorgesehen. Bisher nutzen die Gemeindearbeiter einen Trecker. „Der Pritschenwagen hilft, die knappe Arbeitszeit effektiver zu nutzen“, erklärt Ernst Lütje (CDU). Beim Kreis beantragt Wasbüttel zudem einseitige Fahrradschutzstreifen für die Hauptstraße und die Calberlaher Straße.

Von Ron Niebuhr