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Isenbüttel Neue Kriterien für Bauplatz-Vergabe geplant
Gifhorn Isenbüttel Neue Kriterien für Bauplatz-Vergabe geplant
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17:17 20.02.2019
Neues Baugebiet für Isenbüttel: Die Samtgemeinde will die Kriterien für die Vergabe der Grundstücke ändern.
Neues Baugebiet für Isenbüttel: Die Samtgemeinde will die Kriterien für die Vergabe der Grundstücke ändern. Quelle: Ron Niebuhr Archiv
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Isenbüttel

Bauland vermarktet die Samtgemeinde Isenbüttel selbst. Mit den Kriterien zur Vergabe der Bauplätze befasste sich jetzt der Bauausschuss. Veränderungen soll es zur neuen Saison bei den Ticketpreisen fürs Freibad in Edesbüttel geben – aber auch ein neues System zur Bezahlung?

Eintrittspreise fürs Freibad ändern sich

Die Eintrittspreise im Edesbütteler Freibad ändern sich. Der Ausschuss folgte mit fünf zu drei Stimmen dem Antrag der Gruppe. Demnach zahlen Kinder und Jugendliche nur einen Euro, Erwachsene 3,50 Euro. Zwölfer-Karten kosten zehn beziehungsweise 35 Euro, Jahreskarten 25 beziehungsweise 70 Euro. Bauamtsleiter André Schulz schätzte die Mehreinnahmen auf 8000 bis 9000 Euro pro Saison. Angeregt wurde zudem, ein elektronisches System zur Bezahlung per Kreditkarte oder Smartphone sowie die Verbesserung der Beschilderung an den Landesstraßen fürs Freibad zu überprüfen.

Neue Staffelung: Der Bauausschuss der Samtgemeinde empfahl, die Preise fürs Edesbütteler Freibad zu ändern. Quelle: Ron Niebuhr Archiv

Neue Vergabekriterien für Bauland

Zuletzt sind die Vergabekriterien für Bauplätze 2015 überarbeitet worden. Seitdem habe sich gezeigt, dass sie „zumindest in Teilen nicht praktikabel“ waren, sagte Schulz. Ein Arbeitskreis entwickelte daher in anderthalb Jahren eine Neufassung. Die wesentliche Änderung liegt darin, dass künftig nach zwei Bewerber-Töpfen unterschieden wird: Familien und Wohnsitzdauer. Zudem spielt auch die Pflege der im künftigen Haushalt lebenden Menschen eine Rolle. Stärker Berücksichtigung findet nun ehrenamtliches Engagement, vor allem im aktiven Dienst der Feuerwehr. „Das ist gut. Die Feuerwehren leisten sehr viel für uns alle“, sagte Vorsitzende Marianne Marschhause.

Als ärgerlich empfand die CDU, dass die Gruppe SPD-UWG-Linke wie auch die Grünen kurzfristig zwei Anträge nachschoben. Die Gruppe wollte, dass positiv bewertet wird, wenn Bewerber bisher zur Miete gewohnt haben. Und die Grünen wollten zum Zeitpunkt des Kaufs noch kinderlosen Bewerbern, fünf Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche zurückerstatten, sofern sie innerhalb von fünf Jahren Kinder bekommen. Der Gruppen-Antrag wurde mit knapper Mehrheit angenommen, der Grünen-Antrag klar abgelehnt.

Von Ron Niebuhr