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Isenbüttel Nachbarschaftshilfe Hehlenriede in den Startlöchern
Gifhorn Isenbüttel Nachbarschaftshilfe Hehlenriede in den Startlöchern
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15:02 31.05.2019
Nachbarschaftshilfe Hehlenriede: Jetzt werden die nächsten konkreten Schritte geklärt. Quelle: Archiv
Samtgemeinde Isenbüttel

Mal Gardinen waschen, die Mülltonnen rausstellen oder jemanden zum Arzt oder ins Rathaus begleiten: Solche und ähnliche Einsätze will die Nachbarschaftshilfe Hehlenriede künftig leisten. Die im Februar gegründete Genossenschaft trommelt jetzt die Hilfegeber zusammen, um die ersten organisatorischen Schritte zu klären. Michael Losch vom Vorstand betont aber: „Zu unserem Infoabend am Donnerstag, 6. Juni, können nicht nur diejenigen kommen, die sich als potenzielle Hilfegeber in unsere Liste eingetragen haben, sondern wirklich alle, die etwas über die Nachbarschaftshilfe wissen möchten.“

Kontakt zur Nachbarschaftshilfe

Die Sozialgenossenschaft Nachbarschaftshilfe Hehlenriede hat ein Büro und feste Bürozeiten. Sie ist erreichbar in der Schulstraße 31 im Jugendtreff in Isenbüttel. Dort ist das Telefon dienstags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr besetzt – erreichbar unter der Nummer 05374-6033206. „Jeder kann dort anrufen, der Fragen zur Genossenschaft, zu unseren Angeboten und zum Einsatz hat“, betont Michael Losch vom Vorstand. Sowohl Menschen, die sich ein Engagement für die Nachbarschaftshilfe vorstellen können, als auch Menschen, die sich Hilfe wünschen, sind unter dieser Nummer richtig verbunden.

Die Genossenschaft stellt sich auch im Internet vor unter www.nachbarschaftshilfe-hehlenriede.de.

Wobei das zentrale Thema am 6. Juni – Beginn ist um 17.30 Uhr in der Realschule in Calberlah – die Abfrage sein wird, wer sich in welchem Bereich engagieren möchte. „Bei unserer Gründungsversammlung im Februar haben 72 Hilfegeber Interesse an Mitarbeit bekundet“, erinnert Losch, „und durchaus nicht nur Rentner, sondern Menschen ab ungefähr 40 Jahren, die zum Teil auch voll berufstätig sind“. Diese Hilfegeber sollen jetzt mitteilen, in welchem der vier Bereiche sie aktiv werden möchten: Alltagshilfen im Haushalt, Entlastung pflegender Angehöriger, Hilfen bei Haus und Hof und Begleit- und Besuchsdienste. „Uns geht es auch darum zu erfragen, wie viel Zeit jemand investieren möchte, ob jemand nur in einem bestimmten Ort eingesetzt werden möchte und ähnliches“, erklärt Losch.

Koordinatoren werden vorgestellt

Für jeden dieser vier Bereiche stehen zwei Koordinatoren parat, die die Kontakte zwischen Hilfesuchendem und Hilfegeber vermitteln. „Diese Koordinatoren werden wir an dem Abend vorstellen“, kündigt Losch an. Sie sind erste Ansprechpartner für Hilfegeber und Hilfenehmer. Wie schnell es anschließend losgeht, hängt nur noch von einer Formalie ab: „Wir haben noch keine schriftliche Bestätigung für die gesetzliche Unfallversicherung, warten aber jeden Tag darauf.“

Keine Konkurrenz zu gewerblichen Anbietern

Die ersten Anfragen sind auch schon bei der Genossenschaft gelandet – ganz unterschiedliche, sogar Anfragen nach regelmäßigen Putzdiensten. „So etwas lehnen wir aber ab, denn wir wollen auf gar keinen Fall in Konkurrenz zu gewerblichen Anbietern treten, egal in welchem Bereich“, betont der Genossenschaftler. „Das heißt nicht, dass wir nicht in Ausnahmefällen auch mal beim Putzen unterstützen, aber nur in dem Rahmen, wie es auf nachbarschaftlicher Basis läuft.“ Als ein Beispiel nennt er die Begleitung zum Arzt: „Die Fahrt könnte natürlich ein Taxiunternehmen übernehmen, aber wir setzen uns mit ins Wartezimmer.“

Wenn es nach Losch geht, könnten die ersten Helfer schon Ende Juni oder Anfang Juli loslegen.

Von Christina Rudert

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