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Isenbüttel Gaukler, Elfen und Sarwürker am Tankumsee
Gifhorn Isenbüttel Gaukler, Elfen und Sarwürker am Tankumsee
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06:00 17.09.2018
Die Schlacht um den Tankumsee: Beim Mittelalterlichen Spektakel gingen am Strand die Ritter aufeinander los. Quelle: Maren Kiesbye
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Isenbüttel

Einer der Höhepunkte der beiden historischen Erlebnistage war die große Schlacht am Strand: heißblütig kämpften Ritter in authentischen Ausrüstungen um die Vorherrschaft am See. Dabei ging es laut und hitzig zu, und die Kämpfenden ernteten eine Menge Applaus von kleinen und großen Besuchern.

Der zweitbeste Gaukler der Welt

Der Gaukler Immernochfrank, der sich selbst als der zweitbeste Gaukler der Welt bezeichnet, präsentierte sein rasantes Programm aus hoher Zauberkunst und Jonglage. Walking Acts wie die Elfe Sorgenfrei mit ihren Seifenblasen waren unterwegs, um das schlendernde Volk zu belustigen. Märchenhaft ging es zu beim Stelzentheater Federgeist, das die Besucher mit Geschichten über Feen und Kobolde begeisterte.

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Historisches Handwerk

Auch historisches Handwerk gab es: Filzer, Schmiede, Porzellanmaler, Instrumentenbauer, Seifensieder, Gewandschneider, Töpfer, Händler, die ihre Waren feilboten, einen Medicus und Wahrsager, Kräuterkundler und mehr. Beim Kettenhemdmacher oder Rüstungsbauer, historisch bezeichnet als Sarwürker, durften Hemden anprobiert werden und man erfuhr, dass in diese, wenn sie Arme, Brust und Rücken schützen sollen, rund 160.000 Ringe eingearbeitet sind.

Angebote für Ohren und Magen

Auch für die Ohren und den Magen hatte das Seespektakel einiges zu bieten. Die bekannte Mittelalter-Band Pestilenzia spielte auf, außerdem erfüllten die Musiker Bene Vobis mit Dudelsäcken und großen Trommeln sowie Rolf der Handpanspieler die Mittelalter-Meile am See mit ungewöhnlich anmutenden Klängen.

Met und viel gegrilltes Fleisch

Natürlich konnten die Besucher sich auch kulinarisch auf vergangene Zeiten einlassen: Neben Met und Kirchbier wurden beispielsweise Räuberfackeln und viel gegrilltes Fleisch angeboten.

Spielen, basteln, kämpfen

Für die kleinen Besucher gab es das kleinste Riesenrad der Welt – handbetrieben natürlich – wie aus dem frühen 17. Jahrhundert stammend sowie eine Kinderecke, wo gespielt, gebastelt und gekämpft werden durfte.

Von Maren Kiesbye