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Isenbüttel Kreis lehnt Tempobeschränkung ab
Gifhorn Isenbüttel Kreis lehnt Tempobeschränkung ab
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06:00 07.07.2019
Allenbüttel: Der Landkreis hat Tempo 70 auf der Landesstraße 321 abgelehnt. Quelle: Foto: Lea Rebuschat
Allenbüttel

Die Gruppe UWG/Plagge im Rat der Gemeinde Calberlah hat beim Landkreis beantragt, vor dem Ortseingang Allenbüttel von Meine aus kommend auf der Landesstraße 321 eine Beschilderung vorzunehmen und hier Tempo 70 vor der Ortseinfahrt anzuordnen. Der Landkreis hat jetzt geantwortet – und diesen Antrag abgelehnt.

Günstiger als Kreiselbau

„Diese Maßnahme ist zunächst auch kostengünstiger als ein Kreisel, der die Geschwindigkeit bis zum Kreisel nur reduzieren würde. Nach dem Kreisel würde es zu keiner weiteren notwendigen Reduzierung der Geschwindigkeiten kommen. Es handelt sich hier um eine schnell umzusetzende Variante, die auch keine größeren Kosten verursacht und im Interesse der Allenbüttler Bürger vom Landkreis Gifhorn und von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr als Baulastträger umgesetzt und angeordnet werden kann“, heißt es von den Antragsstellern.

Landkreis folgt nicht

Dem folgt der Landkreis nicht, wie aus der Antwort aus dem Fachbereich Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen deutlich wird. Nach Anhörung der Polizeiinspektion Gifhorn und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Wolfenbüttel, hat der Landkreis den Antrag abgelehnt, so die Antragsteller.

Auswertung von Unfällen

Dabei beruft sich der Landkreis darauf, dass Verkehrszeichen nur aufgestellt werden dürfen, wenn dies zwingend erforderlich ist. Auch Beschränkungen des fließenden Verkehrs bedürften einer zwingenden Notwendigkeit. Die Auswertung der Unfälle an dieser Stelle hätte ergeben, dass es sich um keine Unfallhäufungsstelle handele. Der von den Antragsstellern ins Feld geführte schwere Unfall – dabei war im Oktober eine 27-jährige Mutter vor den Augen ihrer beiden Kinder von einem Opel erfasst worden – hätte auch mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 70 nicht verhindert werden können. Die Verursacherin, die Fahrerin das Opels, war offenbar durch die Bedienung eines Navis abgelenkt gewesen, so die Polizei zur Unfallursache.

Nicht nachvollziehbar

„Nachvollziehen können wir die Entscheidung des Landkreises trotzdem nicht“, so der stellvertretende Gruppensprecher Horst-Dieter Hellwig.

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