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Isenbüttel Kinder- und Jugendfeuerwehren: Knifflige Aufgaben in Vollbüttel
Gifhorn Isenbüttel Kinder- und Jugendfeuerwehren: Knifflige Aufgaben in Vollbüttel
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17:00 22.09.2019
Fürs Miteinander: Kinder- und Jugendfeuerwehren aus der Samtgemeinde Isenbüttel traten in Vollbüttel zum Orientierungsmarsch mit Spielen an. Quelle: Ron Niebuhr
Vollbüttel

Super starke Resonanz, super tolles Wetter, super viel Spaß – so lässt sich der Orientierungsmarsch der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Isenbüttel auf den Punkt bringen. Die Kinderfeuerwehren traten dazu übrigens in ihren brandneuen Uniformen an.

Endlich mal wieder zwölf Gruppen dabei

„Die Teilnehmerzahl ist richtig klasse“, sagte Oliver Beyer. Der Chef der Gemeindejugendfeuerwehr und sein Team zählten beim spielerischen Kräftemessen des Brandschutznachwuchses „erstmals seit vielen Jahren endlich mal wieder“ zwölf Gruppen am Start. Zu verdanken sei das nicht zuletzt dem Umstand, dass immer mehr Kinderfeuerwehren ins Leben gerufen werden, zuletzt in Isenbüttel. Und die traten teils nicht bloß mit einer sondern mit zwei Gruppen an. Aber auch Calberlahs Jugendfeuerwehr stellte zwei Gruppen.

Getrennte Wertung für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche gingen auf dieselbe Strecke, wurden allerdings getrennt bewertet. Der Rundkurs mit Start und Ziel am Feuerwehrgerätehaus führte über Hauptstraße und Steinkamp hinaus in die Feldmark und ins Waldstück Hundesholz. Von dort ging es über den Wittkämpeweg nach Klein Vollbüttel, weiter zum Schmiedeberg und zurück zum Feuerwehrhaus. „Das sind 6,3 Kilometer“, sagte Beyer. Eine Zeitvorgabe bekamen die Gruppen nicht. „Sie müssen sich nur anhand einer Karte zurecht finden“, sagte Beyer.

Bei den Kindern konnte nicht allzu viel schief gehen, waren sie doch in Begleitung ihrer Betreuer unterwegs. Und den Jugendlichen half es, dass „wir Sicherungsposten entlang der Strecke aufgestellt haben“, sagte Beyer. Und nicht zuletzt konnte man auch ziemlich sicher sein, irgendwo falsch abgebogen zu sein, wenn man auf keine Spielstationen mehr stieß. Sieben sollten die Gruppen ansteuern. „Die Spiele werden mit Punkten bewertet“, sagte Beyer. Und die Wertung entschied über die Platzierung.

Das waren die Spielstationen

Allerbüttels Feuerwehr erwartete, dass die Gruppen in möglichst kurzer Zeit verschiedene Wörter puzzelten, die Calberlaher, dass man Holzstücke angelte. Bei den Isenbüttelern mussten die Kinder und Jugendlichen einen Tischtennisball durch einen Schlauch bugsieren, bei den Vollbüttelern einen Tischtennisball per Strohhalm ansaugen und von Kegel zu Kegel befördern. Die Wasbütteler setzten auf Soccer, die Wettmershäger auf ein Wurfspiel und die Ribbesbütteler auf ein Holzlabyrinth. Den Kindern gaben die Betreuer schon mal Tipps, schließlich ging es vor allem darum Spaß zu haben. „Wir pflegen mit dem Orientierungsmarsch das Miteinander“, betonte Beyer.

Die Platzierungen

Das zeigt sich auch darin, dass die Jugendwehren den Wettbewerb abwechselnd ausrichten. Diesmal sorgten die Vollbütteler dafür, dass niemand hungrig oder durstig blieb. Den Sieg holte sich bei der Jugend Wasbüttel (600 Punkte) vor Calberlah 2 (540) und Ribbesbüttel (520). Bei den Kindern kamen alle aufs Siegerpodest: Wettmershagen-Allenbüttel (680) gewann vor Isenbüttel 1, Isenbüttel 2 und Wasbüttel (alle 560) auf dem zweiten Platz sowie Calberlah (550) auf Rang drei.

Neue Uniformen für die Kinderfeuerwehren

Brandneue Uniformen: Die Kinderfeuerwehren sind von der Samtgemeinde Isenbüttel mit einheitlichen Jacken, Hosen und Handschuhen ausgerüstet worden. Quelle: Ron Niebuhr

Die Kinderfeuerwehren haben übrigens gerade erst Uniformen bekommen. „Bisher haben sie sich Latzhosen und Pullover selbst angeschafft“, berichtete Björn Kölsch. Der Gemeindebrandmeister dankte dem Samtgemeinderat, dass er die erforderlichen Mittel für 100 Sätze aus einheitlichen Hosen, Jacken und Arbeitshandschuhen bewilligt hat – immerhin fast 7000 Euro. „Mit den neuen Uniformen sind sie jetzt gut zu erkennen“, versprach sich Kölsch vom einheitlichen Auftreten in der Öffentlichkeit einen zusätzlichen Werbeeffekt für die Kinderfeuerwehren.

Von Ron Niebuhr

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