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Isenbüttel Kein Bedarf mehr an Jugendtreffs
Gifhorn Isenbüttel Kein Bedarf mehr an Jugendtreffs
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17:30 06.06.2018
Der Teenietreff funktioniert, der Jugendtreff nicht: Wie schon in Isenbüttel soll auch in Vollbüttel nach Rücksprache mit der Gemeinde etwas für Jüngere angeboten werden.. Quelle: Christina Rudert Archiv
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Isenbüttel

„An offenen Treffs gibt es keinen Bedarf mehr“, berichtete Sozialkoordinator Thorsten Müller. Vorschlag der Verwaltung sei, die Räumlichkeiten für Teenietreffs zu nutzen und in Absprache mit den Gemeinden für Mehrgenerationenangebote zur Verfügung zu stellen.

„Dass die Treffs nicht benötigt werden, zeigt, dass es in allen Gemeinden attraktive Angebote für Jugendliche gibt.“ Die Samtgemeinde sei bereit, den Prozess zu begleiten.

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Politik tut sich schwer

Die Politik tat sich schwer mit diesem Beschlussvorschlag. Hella Klinge (SPD) wollte explizit den nahtlosen Übergang von Jugend- zu Teenietreffs im Beschluss haben, Klaus Rautenbach (Grüne) hätte lieber einen längeren Atem seitens der Verwaltung, weil „Jugendliche eine Anlaufstelle brauchen“. Hans-Werner Buske (CDU) bemängelte, dass die Mitgliedsgemeinden noch gar nicht informiert seien.

„Es gab verstärkte Werbemaßnahmen, die aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben“, stellte Rolf Schliephacke (SPD) fest. „Die Samtgemeinde ist nicht die Servicestelle der Gemeinden“, reagierte er auf Buske.

Neu nachdenken

Und Jannis Gaus (SPD) meinte: „Wenn nächstes Jahr wieder Bedarf besteht bei den Jugendlichen, können wir neu nachdenken.“ Auch Ausschussvorsitzende Tamara Müller unterstützte den Verwaltungsvorschlag: „Es muss jetzt mal eine Entscheidung geben, schon wegen der Personalplanung.“ Schließlich sei es auch nicht wertschätzend gegenüber den Mitarbeitern, wenn die alleine in den Treffs säßen.

Der Ausschuss votierte mehrheitlich für einen fließenden Übergang von Jugend- zu Teenie-Treffs.

Von Christina Rudert

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