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Isenbüttel Politik hat Glyphosat-Verbot auf Tagesordnung
Gifhorn Isenbüttel Politik hat Glyphosat-Verbot auf Tagesordnung
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07:00 23.11.2019
Wo kommt neues Bauland hin?: Die Samtgemeinde Isenbüttel schreibt ihr städtebauliches Entwicklungskonzept fort. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
Isenbüttel

Der Bauausschuss der Samtgemeinde befasste sich neben der Sanierung des Freibades mit weiteren Themen: der Erweiterung des Pools an Ausgleichsflächen, dem Verbot von Glyphosat auf verpachteten Flächen im Eigentum der Samtgemeinde sowie der Fortschreibung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes.

Ein Landwirt setzt Glyphosat ein

Das umstrittene, aber nach wie vor zugelassene Herbizid Glyphosat wird laut Verwaltung gegenwärtig nur von einem Landwirt auf einer von der Samtgemeinde verpachteten Fläche eingesetzt, berichtete Bauamtsleiter André Schulz. Das sei kaum zu beanstanden, denn: „Die EU hat das Mittel ja gerade erst für weitere fünf Jahre zugelassen."

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Mit Verbot ein Signal setzen

Hans-Joachim Höpfner (Grüne) beantragte dennoch, bei Neuverpachtungen vertraglich den Verzicht auf Glyphosat zu regeln. „Wir haben die Chance, hier ein Signal zu setzen", sagte er. Da schon jetzt kaum jemand Glyphosat verwendet, schade es wohl auch niemand, schriftlich den Verzicht darauf zu erklären. Ob das möglich ist, soll die Verwaltung prüfen, empfahl der Ausschuss bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen mehrheitlich. Der Bauhof der Samtgemeinde nutzt übrigens kein Glyphosat.

Willen zur Baulandentwicklung

Seit 2018 arbeitet die Samtgemeinde an der Fortschreibung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes. Man habe die Mitgliedsgemeinden, den Wasserverband Gifhorn und auch den Regionalverband Braunschweig daran beteiligt, sagte Schulz. Letzterer habe das Vorhaben „sehr positiv" aufgenommen. Das Konzept besitze keinerlei Rechtsverbindlichkeit, spiegele aber den Willen der Samtgemeinde wider, wie die Baulandentwicklung aussehen soll. „Wir nehmen allerdings nicht automatisch alle darin erfassten Flächen in den Flächennutzungsplan auf", stellte Schulz klar.

CDU will Streuobstfläche

Die CDU beantragte, eine Fläche nahe des Calberlaher Nettomarktes als Streuobst- oder Blühwiese herzurichten und in den Ausgleichsflächenpool der Samtgemeinde aufzunehmen. Das sei aus Sicht der Verwaltung „nicht sinnvoll", erklärte Schulz. Das Aufwertungspotenzial sei zu gering und die Lage in direkter Nachbarschaft zu Straßen und Gebäuden ungünstig. Auch sei nicht auszuschließen, dass der Einkaufsmarkt die Fläche irgendwann einmal nutzen wolle, zum Beispiel für zusätzliche Parkplätze, sagte Schulz. Der Ausschuss folgte bei zwei Enthaltungen mehrheitlich dem Vorschlag der Verwaltung, die Fläche nicht in den Ausgleichspool aufzunehmen.

Von Ron Niebuhr

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