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Isenbüttel Deshalb wird der Bahnübergang gesperrt
Gifhorn Isenbüttel Deshalb wird der Bahnübergang gesperrt
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15:46 08.11.2019
Bahnübergang wird gesperrt: Am Triftweg haben Lokführer in Fahrtrichtung Gifhorn nur noch eingeschränkte Sicht. Quelle: Sebastian Preuß
Isenbüttel

Der unbeschrankte Bahnübergang auf dem Triftweg in Isenbüttel wird von der Bahn gesperrt – bis auf weiteres, mindestens bis Montag oder Dienstag. Als Begründung nennt Kai Krink, Leiter der Isenbütteler Gemeindeverwaltung, eine zugewachsene Sichtachse.

Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet

Zwischen dem Andreaskreuz und dem Hinweisschild „Pfeifsignal“ am Bahnübergang in Richtung Gifhorn gebe es keine freie Sicht für die Lokführer mehr, so Krink. „Wir sind an dem Thema schon ein bisschen länger dran, aber jetzt ist es so weit, die Bahn muss den Übergang zu machen.“ Der Damm sei so weit zugewachsen, dass die Lokführer nicht mehr weit genug gucken können, die Sicherheit ist damit nicht mehr gewährleistet.

Vier Eigentümer sind gefragt

Nun kann allerdings nicht einfach irgendjemand mit der Heckenschere losgehen und das Sichtdreieck wieder frei schneiden: „Ein Teil der Fläche gehört der Bahn, aber es gibt auch drei Privatgrundstücke von Anliegern der Bahn“, erklärt Krink. Einen der Eigentümer habe die Gemeinde bereits erreicht und auf das Problem hingewiesen, „und da die sich untereinander immer gut absprechen, gehe ich davon aus, dass sie sich ohnehin koordinieren“, hofft der Verwaltungsleiter auf ein konzertiertes Vorgehen möglichst schon an diesem Wochenende.

Ungewisser Zeitplan

Wobei fraglich ist, wie schnell die Bahn ihren Part erfüllen kann: Der Auftrag zum Freischneiden der Sichtachse muss an ein Fremdunternehmen vergeben werden – und die haben derzeit in der Regel alle volle Auftragsbücher. Deshalb könnte Krinks Hoffnung, dass der Bahnübergang am Dienstag oder Mittwoch wieder passierbar ist, zum frommen Wunsch werden.

Für Radfahrer und Fußgänger ist die Sperrung mit geringen Konsequenzen verbunden: Sie können den Weg unter der Hehlenriede-Brücke nutzen, zumal die Riede derzeit kein Hochwasser führt, der Weg also nicht überspült ist. Autofahrer müssen über die Liststraße ausweichen.

Von Christina Rudert

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