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Isenbüttel Hammer: Wasbüttel spendet 30.000 Euro für krebskranke Kinder
Gifhorn Isenbüttel Hammer: Wasbüttel spendet 30.000 Euro für krebskranke Kinder
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15:24 19.01.2020
Mit vereinten Kräften: Wasbüttels Weihnachtsmarkt bescherte dem Verein für krebskranke Kinder Hannover satte 30.000 Euro. Quelle: Ron Niebuhr
Wasbüttel

Mit der wahnsinnig großen Spendensumme von 35 500 Euro endete der Wasbütteler Weihnachtsmarkt. Vorsitzender Klaus-Dieter Brandt, Stellvertreterin Gabriele Busse-Radünz und Kassenwartin Hanne Mittelstädt übergaben den Löwenanteil davon am Freitagabend an den Verein für krebskranke Kinder Hannover: satte 30 000 Euro!

Die Mühe hat sich gelohnt

„Es ist zwar erst ein paar Wochen her, aber es ist wirklich schön, euch alle wieder zu sehen“, rief Brandt in die Runde. Man hatte gemeinsam einmal mehr richtig viel für den Weihnachtsmarktgeackert. Da war es verständlich, dass jetzt alle wissen wollten, was für den guten Zweck herausgekommen war. Doch vorm Kassensturz war noch etwas anderes zu klären: „Wo ist eigentlich meine Schubkarre abgeblieben? Die mit den Vollgummireifen. Hat die jemand gesehen?“, fragte Brandt. „Ja, klar. Die steht bei uns auf dem Hof!“, kam prompt die Antwort. „Dann ist ja gut“, sagte der Vereinsvorsitzende, der sich schon darauf eingestellt hatte, dass „ich jetzt nicht mehr arbeiten muss.“

Ein Dorf wird förmlich überrannt: In Wasbüttel herrschte Weihnachtsmarktmodus. Hier ein paar Eindrücke.

Vorsitzender zieht sich zurück

Das muss er auch mit Schubkarre bald nicht mehr - zumindest nicht als Vorsitzender: „Es ist meine letzte Abrechnung. Wer es künftig macht, zeigt sich bei der Jahresversammlung“, kündigte Brandt seinen Rückzug von der Vereinsspitze an. Sein Dank ging an alle aus dem Dorf und auch aus Nachbarorten, die durch unbändige Einsatzfreude dem Wasbütteler Verein zur Förderung der Kinderkrebshilfe Hannover über den Weihnachtsmarkt wieder zu einem gewaltigen Erfolg verholfen hatten. „Es waren erstmals ausnahmslos alle Vereine aus dem Dorf eingebunden“, berichtete Brandt.

Ehrenamtliche investieren viel Zeit

Besonderes Lob verdienten die Männer, die siebeneinhalb Stunden beim Aufbau der Buden ranklotzten. „Das war körperlich sehr schwere Arbeit“, betonte Brandt. Aber auch den Frauen, die monatelang adventliche Deko für den Verkauf gebastelt hatten, zollte er größte Anerkennung. Nicht zuletzt natürlich Christel Buchroth, die wieder ihren ehemaligen Edekamarkt als Bastelwerkstatt bereitstellte. „Dich nehme ich nachher noch mal extra in den Arm“, sagte Brandt. Auch durch Gemeinderat und -arbeiter erfuhr man viel Hilfe. Vizevorsitzende Busse-Radünz war kreisweit unterwegs, um Preise für die Tombola einzuwerben. Alle Neuzugänge, von denen es ruhig noch mehr sein dürfen, ergänzten den Markt und seine vielen Klassiker wie Wasbütteler Spezialitätenkörbe oder auch Leierkastenmann Günter wunderbar.

Alle haben Anteil am Erfolg

Man könne gar nicht alle einzeln aufzählen, die fürs große Ganze mitgewirkt haben, daher sprach Brandt allen pauschal „ein ganz herzliches Dankeschön“ aus. „Wir können noch so viel erzählen, noch so viele Ideen haben. Ohne euch alle wären wir gar nichts“, betonte er. Das belegte auch die Buchführung von Kassenwartin Mittelstädt. Egal ob es nun 1175 Euro aus Holzarbeiten, 830 Euro vom Eierpunsch, 5304 Euro von der Adventsdeko, 6577 Euro vom Glühweinstand, 2319 Euro vom Kuchenbuffet oder 4918 Euro von der Bratwurstbude waren - jeder einzelne hatte unverzichtbaren Anteil am Gesamterfolg. Die Einnahmen lagen insgesamt bei 42.400,95 Euro, abzüglich der Ausgaben blieben sage und schreibe 33.505,56 Euro für den guten Zweck. „Wir haben wieder alle unser Bestes gegeben“, unterstrich Mittelstädt.

Dem pflichtete Busse-Radünz unter Beifall der Versammlung ausdrücklich bei, ehe sie verriet, wie die aus der Rücklage des Vereins auf 35.500 Euro aufgestockte Spendensumme verteilt wird: je 1000 Euro für den Gifhorner Kinderschutzbund und den Hospizverein, 1500 Euro für den Nabu, 2000 Euro für die Gifhorner Tafel und 30.000 Euro für den Verein für krebskranke Kinder Hannover. Dessen Geschäftsführerin Frederike Andritzky und Vizevorsitzende Georgia Mysegades nahmen den symbolischen Scheck von Brandt, Busse-Radünz und Mittelstädt freudestrahlend entgegen.

Von Ron Niebuhr

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