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Isenbüttel Nach Großeinsatz: Vermisste wohlbehalten aufgefunden
Gifhorn Isenbüttel Nach Großeinsatz: Vermisste wohlbehalten aufgefunden
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17:41 06.11.2019
Großeinsatz am Elbeseitenkanal: Polizei und Feuerwehren suchen nach einer vermissten Frau. Quelle: Sebastian Preuß
Isenbüttel

Mehrere Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeuge und Streifenwagen standen am Mittwoch seit dem Mittag rund um die Kanalbrücke der Tangente bei Isenbüttel. Das Großaufgebot galt einer als vermisst gemeldeten Frau. Zur Verstärkung kam auch der Polizeihubschrauber Phönix aus Hannover mit spezieller Sensortechnik. Die entscheidende Entdeckung macht dann aber ein Passant – was der Frau möglicherweise das Leben gerettet hat.

Großeinsatz am Elbeseitenkanal: Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten am Mittwoch eine Frau. Auch Taucher, Boote und ein Hubschrauber waren vor Ort. Ein Passant fand die Vermisste im Wald.

Der Ehemann meldete seine 45-jährige Frau gegen 9 Uhr als vermisst, berichtet Polizeisprecher Thomas Reuter. „Der Mann hat sich selbst auch auf die Suche gemacht.“ Er sei es dann gewesen, der gegen 12.50 Uhr den Wagen seiner Frau mit steckendem Schlüssel auf dem Wanderparkplatz am westlichen Damm des Kanals entdeckt hatte. Außerdem standen die Schuhe der Frau am Kanalufer am Rande des geschotterten Weges. Der Großeinsatz lief an.

Diese Helfer waren im Einsatz

Die Feuerwehren Isenbüttel und Calberlah kamen mit rund 30 Einsatzkräften und brachten ihre beiden Schlauchboote mit. Etwas später stießen die Taucher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg dazu. Das DRK war mit drei Rettungswagen vor Ort. Zwei dienten zur Betreuung von Angehörigen. Um sie kümmerte sich dann auch ein Notfallseelsorger.

Ebenfalls vor Ort war ab dem frühen Nachmittag der Polizeihubschrauber Phönix aus Hannover. „Er wird hier immer wieder kreisen“, sagt Reuter. Der Hubschrauber sei mit speziellen Sensoren ausgestattet. Er sollte nicht nur den Kanal, sondern auch dessen näheres Umfeld nach der Frau absuchen.

Passant ist der Mann der Stunde

Als Mann der Stunde erwies sich laut Reuter dann aber ein Passant. Gegen 16.30 Uhr – kurz bevor der Großeinsatz wegen einbrechender Dunkelheit unterbrochen worden wäre – stieß dieser in einem Waldstück nahe des Einsatzortes auf die unterkühlte, aber ansonsten wohlbehaltene 45-Jährige. Die Frau war bekleidet, aber ohne Schuhe: das habe den Mann stutzig gemacht, so Reuter. Er habe geistesgegenwärtig reagiert und die Rettungskräfte benachrichtigt. Die Frau sei vorsorglich ins Klinikum gebracht worden.

Dieser Umstand hat der Gifhornerin möglicherweise das Leben gerettet. Reuter: „Sie hätte auch erfrieren können.“

Von Dirk Reitmeister

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