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Isenbüttel Bis der Nachschub ausgeht: Wasbüttels Kartoffelfest feiert gelungene Premiere
Gifhorn Isenbüttel Bis der Nachschub ausgeht: Wasbüttels Kartoffelfest feiert gelungene Premiere
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15:43 27.10.2019
Premiere geglückt: Der Zuspruch aufs Wasbütteler Kartoffelfest war so gewaltig, dass rasend schnell nahezu alle Leckereien ausverkauft waren. Quelle: Ron Niebuhr
Wasbüttel

Erdapfel, Grundbeere, Knolle - wie man sie auch nennt, die Kartoffel ist in der Küche ein echter Alleskönner, passt zu fast jedem Gericht. Wie gut sie auch allein schmeckt und wie abwechslungsreich sie sich zubereiten lässt, war in Wasbüttel am Samstag zu erleben. Dort feierte das Kartoffelfest der Feuerwehr Premiere. Und was für eine!

Erdapfel, Grundbeere, Knolle - wie man sie auch nennt, die Kartoffel ist in der Küche ein echter Alleskönner, passt zu fast jedem Gericht. Wie gut sie auch allein schmeckt und wie abwechslungsreich sie sich zubereiten lässt, war in Wasbüttel am Samstag zu erleben. Dort feierte das Kartoffelfest der Feuerwehr Premiere. Und was für eine!

„Wir sind total begeistert, wie viel hier los war“, waren sich Jens Zirbes und Nico Holzhaus einig. Wasbüttels Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter verloren irgendwann den Überblick, schätzten aber das wohl weit mehr als 300 Kartoffelfreunde den Weg auf die kunterbunte Festmeile rund ums Feuerwehrgerätehaus fanden. „Es war und ist ein reges Kommen und Gehen“, sagte Zirbes. Obgleich der Zulauf und die Verweildauer nach hinten raus doch ein wenig abnahmen, denn: „Abgesehen von Kartoffel-Tornados und Getränken sind wir komplett ausverkauft“, berichteten beide.

Bis der Nachschub ausging

Die Besucher konnten demnach schlicht nicht genug bekommen von all den kulinarischen Highlights, die ihnen die Feuerwehr servierte. So löffelten sie Teller um Teller der Süßkartoffelsuppe, schlemmten Kartoffelpuffer und fieberten der nächste Runde Pellkartoffeln mit Quark entgegen – oder eben den kräftig gewürzten spiralförmig aufgeschnittenen und frittierten Kartoffel-Tornados. Für jene, die es nicht so sehr mit Kartoffeln hatten, legten die Brandschützer als nicht minder deftige Alternative Bratwurst und Krakauer auf den Grill. Klar war, dass sich für jeden etwas Leckeres fand. Allerdings nur so lange, bis der Nachschub ausging.

Stockbrot am Lagerfeuer und Kartoffellauf

Während die Erwachsenen an den Bierzelttischen verweilten und miteinander ins Gespräch kamen, tollten die Kinder munter herum. Sie konnten abchecken, wer beim Bungee-Run schneller und weiter vorwärts kam, ehe sie das Gummiseil von den Füßen holte. Sie konnten auf einer Hüpfburg herumspringen, was die Luftkissen hergaben. Sie konnten Jutebeutel mit Kartoffeldruck gestalten und so ihre Eltern zum umweltbewussten Einkauf ohne Plastiktüten motivieren. Sie konnten sich auf einer Gummimatte von einem Trecker übers Übungsgelände der Feuerwehr ziehen lassen. Sie konnten Stockbrot überm Lagerfeuer backen. Und sie konnten zum Kartoffellauf antreten: „Der ähnelt einem Eierlauf“, sagte Zirbes. Landwirtschaftliches Gerät stellte man ebenfalls aus: „Damit die Besucher auch sehen, wie Kartoffeln eigentlich geerntet werden“, sagte er.

Nächste Aktion: Schlachteessen

Bisher hat die Feuerwehr im jährlichen Wechsel ein Schlachteessen und eine Fahrradtour angeboten. An ersterem hält die Truppe um Zirbes und Holzhaus fest, letztere hat sie nach 25 Jahren in dieser Saison erstmals ausfallen lassen. Stattdessen stieg das Kartoffelfest. „Die Radtour kam einfach nicht mehr wirklich gut an“, erklärte Zirbes. Man suchte nach einem für Wasbüttel völlig neuen Event – und kam so darauf, ein Kartoffelfest zu feiern. Dafür holte die Feuerwehr selbstredend den örtlichen Profi überhaupt an Bord: Kartoffelbauer Ernst Lütje. Und der ließ es sich auch nicht nehmen, beim Fest den Besuchern höchstpersönlich so manche Leckerei aus der tollen Knolle zu zaubern.

Angesichts des enormen Zuspruchs und des rasanten Ausverkaufs gingen Zirbes und Holzhaus schwer davon aus, schon 2021 die nächste Runde des Kartoffelfestes einzuläuten. Doch erst einmal steht bei der Feuerwehr im kommenden Jahr das nach wie vor sehr beliebte Schlachteessen an.

Von Ron Niebuhr

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