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Isenbüttel Fürs Pfingstsingen heißt es üben, üben, üben
Gifhorn Isenbüttel Fürs Pfingstsingen heißt es üben, üben, üben
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18:00 02.06.2019
Alter Brauch: Junge Allerbütteler ziehen am Pfingstsonntag wieder von Haus zu Haus und erfreuen ihre Mitbürger mit einem plattdeutschen Lied. Quelle: Ron Niebuhr
Allerbüttel

Plattdeutscher Gesang erklingt in Allerbüttel zu Pfingsten. Kinder ziehen von Haus zu Haus, um ihre Mitbürger zu erfreuen. So ist es guter Brauch. Auch die aktuelle Nachwuchsgeneration hält daran fest. Vorab treffen sich Mädchen und Jungen zum Proben.

Zwei Gruppen sind dabei

Zwei Gruppen stiefeln an Pfingstsonntag getrennt voneinander durch Allerbüttel: Mädchen und Jungen. Alle sind wenigstens eingeschult, aber noch niemand ist konfirmiert. So sind die Regeln – und zwar schon immer. „Wer jünger oder älter ist, darf nicht mitmachen“, erklären Mika Hoffmeister und Luca Leschner. Beide sind alte Hasen beim Pfingstsingen. Und stets aufs Neue gern mit dabei, denn: „Als Belohnung bekommen wir Süßigkeiten und Geld. Und manchmal auch ein Eis“, erzählen sie. Das Eis verputzen sie natürlich sofort, den Rest teilen sie am Ende gerecht untereinander auf.

Üben ist angesagt

Doch bis dahin heißt es: Üben, üben und noch mal üben. Bernd Hornburg, der als Kind selbst schon Pfingstsänger war, hat ein paar Tipps für die Jungen parat. Vor allem: „Schöner müsst ihr nicht unbedingt singen, das ist schon okay so. Aber viel, viel lauter. Ihr seid ja weniger zu hören als die Mädchen“, bemerkt er. An mangelnder Textsicherheit liegt es nicht. Die Verse des plattdeutschen Liedes sitzen – und sind bei den Jungen auch deutlich weniger als bei den Mädchen.

Eine Runde durch das ganze Dorf

Die drehen wie die Jungen an Pfingsten eine Runde durchs Dorf, allerdings haben sie keinen Hahn, der am Ende des Liedes laut kräht, in ihren Reihen, sondern eine Braut. Hahn wie auch Braut verkörpert ein Gruppenmitglied. Treffen Mädchen und Jungen beim Pfingstsingen aufeinander, ist für Braut und Hahn Knutschen angesagt. Vielleicht halten sich die Jungen deshalb beim Vorkrähen für die Rolle des Hahnes dezent zurück. „Keine Angst, ihr müsst nicht jedes Detail der Tradition bewahren. Es geht auch ohne Küssen“, macht Birte Gessel den Jungs Mut, richtig loszukrähen. Sie findet es toll, dass so viele Jungen und Mädchen wieder beim Pfingstsingen mitmachen.

In der Mittagspause, wo Mädchen und Jungen einander gewiss begegnen, kommt übrigens keinem Küssen in den Sinn. Da sind alle heiß aufs Essen. Geht es nach den Jungen, gibt es diesmal Spaghetti Bolognese.

Von Ron Niebuhr

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