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Isenbüttel Etwa 60 Stände beim Dorfflohmarkt aufgebaut
Gifhorn Isenbüttel Etwa 60 Stände beim Dorfflohmarkt aufgebaut
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16:00 23.09.2019
Erfolgreiche Neuauflage: Für den Dorfflohmarkt verzeichnete Allerbüttels Schützenverein bei prächtigem Wetter starken Zulauf. Quelle: Ron Niebuhr
Allerbüttel

Wer auf Schnäppchen hoffte oder seinen Keller um ein paar Dinge erleichtern wollte, war jetzt in Allerbüttel goldrichtig. Dort stieg nämlich eine weitere Ausgabe des inzwischen sehr beliebten Dorfflohmarktes. Die Organisation übernahm einmal mehr der Schützenverein um Karsten Krökel und Maik Zellmer.

„Das Wetter ist prima – und genauso sieht es auch die Straße hinunter aus“, sagte Krökel. Gemeint war die von Ständen gut gesäumte Molkereistraße. Aber auch in den Straßen Am Drens, Am Kirchfeld sowie vor allem in der Dorfstraße und der Lindenstraße hatten viele Beschicker ihre Waren aufgebaut. „40 Stände waren angemeldet. Mal sehen, wie viele es letztlich geworden sind“, sagte Krökel. Er ging von wenigstens 50 aus. Zellmer schätzte, dass es wohl sogar mehr als 60 sein könnten.

Teilnahme vom Wetter abhängig

Viele meldeten sich nicht an, sondern machten es vom Wetter abhängig, ob sie einen Stand im Dorf aufbauten. „Das ist gar kein Problem. Wir freuen uns ja über jeden, der mitmacht“, betonte Krökel. Egal ob angemeldeter oder spontaner Teilnehmer. Helfer drehten eine Runde durchs Dorf, um die Standgebühr von jeweils fünf Euro von den Beschickern einzusammeln. Zusammen mit dem Erlös aus dem Verkauf von Bratwurst und kühlen Getränken sowie Kaffee und Kuchen ergab das eine stattliche Summe für einen gemeinnützigen Zweck.

In den Vorjahren standen stets Helfer aus der Feuerwehr am Grill. Diesmal kümmerte sich der Schützenverein ums leibliche Wohl komplett in Eigenregie. Einkäufe erledigen, Genehmigungen einholen und dann noch ein paar Tische aufbauen: „So viel zu tun, gibt es zum Glück gar nicht für den Dorfflohmarkt. Dagegen ist der Allerlauf eine ganz andere Hausnummer“, sagte Krökel. Ein paar fleißige Helfer brauchte man nichtsdestotrotz auch beim Flohmarkt, zum Beispiel Kuchenbäckerinnen.

Erlös für gemeinnützige Zwecke

Die Einteilung der Standplätze klappte. Die meisten Allerbütteler bauten ihre Stände eh direkt vorm eigenen Haus auf. Ausnahmen davon machten wohl nur jene, die am Dorfrand wohnten. Denn dort war eher nicht mit großem Andrang zu rechnen. Krökel ging davon aus, dass sich einige Allerbütteler vom Dorfrand zu den auswärtigen Beschickern gesellt hatten, die ihre Marktstände auf dem Dorfplatz, vor der Alten Schule und am Dorfgemeinschaftshaus betrieben. Die zentrale Lage ließ einfach auf deutlich mehr Publikum hoffen.

Den Erlös des Dorfflohmarktes gemeinnützig zu verwenden, ist guter Brauch beim Allerbütteler Schützenverein. Diesmal möchten die Schützen damit einen im Dorf lang gehegten Wunsch anschieben: „Wir spenden das Geld als Grundstock für einen Glockenturm auf dem Friedhof“, hofften Krökel und Zellmer, dass so vielleicht schon bald Baubeginn ist.

Von Ron Niebuhr

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