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Isenbüttel Dreifache Dächersanierung in Allerbüttel notwendig
Gifhorn Isenbüttel Dreifache Dächersanierung in Allerbüttel notwendig
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06:00 22.03.2019
Sanierung erforderlich: Das Dach des Allerbütteler DRK-Hauses ist wohl in Teilen undicht. Die Reparatur kostet 4200 Euro. Quelle: Ron Niebuhr
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Calberlah

Bei DRK-Haus, Schießstand und Dorfgemeinschaftshaus in Allerbüttel geben vor allem First und Übergänge von Sattel- zu Flachdächern Anlass zur Sorge: „Die Bitumenbahnen sind undicht“, erklärte Horst-Dieter Hellwig (UWG). Beim DRK-Haus sei von 4200 Euro Sanierungskosten auszugehen. Vorsitzender Phillip Passeyer dazu: „Unser Gebäude, unsere Aufgabe, unsere Kosten.“ Der Ausschuss stimmte geschlossen zu, die Dächer in einem Rutsch zu sanieren.

Bauland zwischen Elbeseitenkanal und ICE-Trasse

Im Dreieck zwischen Elbeseitenkanal und ICE-Trasse möchte die Gemeinde in Calberlah neues Bauland ausweisen. Planer Hermann Schütz berichtete, dass man das Plangebiet neu zugeschnitten habe, um Konflikte mit einer unterirdischen Gashochdruckleitung zu vermeiden. „Dadurch haben wir sogar noch 3000 Quadratmeter mehr Bauland gewonnen“, sagte Schütz.

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Politiker rechnet „mit einer ganzen Menge Krach“

Wegen der Nähe zur Eisenbahnlinie sei mit einer „ganzen Menge Krach“ zu rechnen, warnte Hellwig: „Jeder Käufer weiß zwar, wo er baut. Trotzdem kriegen wir später Beschwerden zu hören.“ Zumal die Bahn signalisiert habe, dass die ICE-Strecke Hannover-Berlin ausgebaut werden soll. Zudem sei mit deutlich mehr Verkehr zu rechnen, würden dort doch wohl 25 bis 28 Bauplätze ausgewiesen. Die Infrastruktur müsse mit dem Wachstum auch Schritt halten können, sagte er.

Lärmschutz notwendig

Vorsitzender Passeyer verwies auf fehlende Alternativen für Bauland: „Wir wollen die Bebauung ja verdichten, nicht das Dorf weiter zerreißen.“ Und Planer Schütz ergänzte: „Ausreichender Lärmschutz wird oft schon durch die Wärmedämmung erreicht.“ Zudem könne man nachts die Fenster schließen oder schutzbedürftige Räume auf der von der Bahnlinie abgewandten Seite bauen. Der Ausschuss stimmte mit drei Ja bei zwei Enthaltungen für die Auslegung des B-Planes im beschleunigten Verfahren.

Von Ron Niebuhr

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