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Isenbüttel Autorin Dora Heldt stellt in Isenbüttel ihr Buch „Drei Frauen am See“ vor
Gifhorn Isenbüttel Autorin Dora Heldt stellt in Isenbüttel ihr Buch „Drei Frauen am See“ vor
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14:06 23.10.2019
"Drei Frauen am See": Autorin Dora Heldt las in Isenbüttels Schulforum vor rund 170 Gästen aus ihrem aktuellen Roman vor. Quelle: Ron Niebuhr
Isenbüttel

Mit ihrem aktuellen Roman „Drei Frauen am See“ gastierte Dora Heldt am Dienstagabend in Isenbüttel. Das Interesse an der Lesung der auf Sylt geborenen Autorin war riesig. Rund 170 Zuhörerinnen begrüßten die Büchereileiterinnen Andrea Lustig und Birgit Hüser dazu im Schulforum mit den Worten: „Na, das klappt doch schon prima.“

Autorin fühlt sich wohl

Gemeint war, dass aufs Klingeln mit einem kleinen Glöckchen flugs Ruhe einkehrte im Schulforum. Dorthin waren Bücherei und Bücherfreunde als Veranstalterinnen ausgewichen, denn die Nachfrage war gewaltig. „In unsere charmante Bücherei passen leider nur knapp 90 Zuhörer“, sagte Lustig. Die Plätze allerdings waren schon wenige Tage nach dem Verkaufsstart komplett vergeben. „Und wir wollten viele weitere Interessentinnen auf keinen Fall unglücklich nach Hause schicken“, sagte Lustig. Der Samtgemeinde war man daher sehr dankbar, dass sie das Schulforum für die Lesung öffnete.

Dora Heldt freute sich in Isenbüttel zu sein. So „charmant“ sei sie bisher selten empfangen und auch umsorgt worden, sagte sie. „Ich wurde abgeholt, mein Hotel ist wunderschön – und mir wurde schon vor der Lesung Wein angeboten. Ich bin begeistert“, schwärmte sie. Die Autorin fühlte sich allem Anschein nach fast wie Zuhause und zögerte daher auch nicht, sich ihrer Jacke zu entledigen. „Das beißt sich vielleicht etwas mit dem Vorhang. Aber da müssen sie jetzt durch“, kommentierte sie, dass sie in einem nur unwesentlich dunkleren Rot gekleidet war.

Diesmal kein Krimi

„Drei Frauen am See“ sei „dicker und auch melancholischer“ als ihre bisherigen Bücher, sagte Heldt. Das liege nicht etwa daran, dass sie eine Altersdepression verarbeiten wollte. Sie wollte ganz einfach etwas anderes schreiben, nicht schon wieder einen Krimi. Zumal man ihr bereits nachsagte, sie klinge wie ihre Krimi-Protagonisten, also im Grunde wie „ein Kommissar im Ruhestand, der verzweifelt nach einer Beschäftigung sucht“. Dass sie mit „Drei Frauen am See“ nur wenig Männer anspricht, war absehbar. Und so überraschte es sie auch nicht, dass sie von der Bühne aus nur „fünf oder sechs“ Männer im Publikum erspähen konnte. „Abgesehen von denen, die hier sein müssen – Ehemänner, Fahrer und Helfer – verirrt sich eigentlich nie ein Mann in meine Lesungen“, sagte sie. Denen entging ein Einblick ins Leben drei Freundinnen aus Kindheitstagen, die vor zehn Jahren im Streit auseinander gingen und sich nach dem Tod einer gemeinsamen vierten Freundin wiedersahen.

Bücher werden signiert

Hüser und Lustig dankten der Autorin für die Lesung. Und Lob verdienten selbstverständlich auch die Helfer, die wieder alles dafür gaben, dass die 170 Gäste einen vergnüglichen Abend erlebten. So sorgte das Team von Ny Linje vorab, in der Pause und im Anschluss an die Lesung einmal mehr für eine ansprechende Auswahl erfrischender Getränke und die Bücherfreunde für nicht minder schmackhafte Snacks. Die Buchhandlung Nolte war mit einem Stand von Dora Heldts bisher erschienenen Werke am Start. Hüser und Lustig luden die Gäste zudem dazu ein, die Autorin „hemmunglos“ mit Fragen zu löchern. Und Bücher signieren zu lassen, war ebenfalls möglich.

Von Ron Niebuhr

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