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Isenbüttel Hilfe aus Wasbüttel für Waisenhaus in Äthiopien
Gifhorn Isenbüttel Hilfe aus Wasbüttel für Waisenhaus in Äthiopien
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20:02 17.12.2019
Geschafft: Das Waisenhaus in Lalibela gehört jetzt - nicht zuletzt dank engagierter Hilfe aus Wasbüttel - dem Verein Gemeinsam für Kinder dieser Welt mit Ines Buchholz. Quelle: Gemeinsam für Kinder dieser Welt
Wasbüttel

Geschafft: Die Wasbüttelerin Ines Buchholz und ihre Freundin Sylvia Tiefenthaler haben in Äthiopien ein Waisenhaus gekauft. Das Gebäude in Lalibela gehört jetzt – nicht zuletzt dank üppiger Unterstützung aus Wasbüttel – dem Verein „Gemeinsam für Kinder dieser Welt“. Und der Kaufvertrag besagt, dass dieses Haus in den nächsten 99 Jahren ausschließlich als Waisenhaus genutzt werden darf. Hände in den Schoß legen? Nicht mit Ines Buchholz: Sie hat schon das nächste Projekt im Visier. „Jetzt brauchen wir Geld, um in einem der Zimmer einen Zementfußboden einzubringen. Außerdem fehlen zwei Etagenbetten samt Matratze und Decken, zwei Schränke, Tisch und Bänke“, zählt die Wasbüttelerin auf, was als nächstes ansteht.

Geschafft: Das Waisenhaus in Lalibela gehört jetzt - nicht zuletzt dank engagierter Hilfe aus Wasbüttel - dem Verein Gemeinsam für Kinder dieser Welt mit Ines Buchholz. Quelle: Gemeinsam für Kinder dieser Welt

„Ich kann es kaum erwarten, wieder dort zu sein“, schreibt Ines Buchholz in ihrem Reiseblog. Zum dritten Mal war sie jetzt in Lalibela, mit großem Gepäck: „In einem Land wie Äthiopien fehlt es an vielen Dingen, die für uns selbstverständlich sind. Daher werden wir einiges an Geschenken im Gepäck haben.“ So viel, dass sie und Sylvia Tiefenthaler zum Schluss 35 Kilogramm Übergepäck hatten. Bis Tansania war alles gut gegangen, aber beim Einchecken nach Äthiopien brauchte es gehörige Überzeugungskraft. Zum Schluss wurde eine Gebühr von umgerechnet 20 Euro fällig.

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Und dann ging es ans Geschenke verteilen. Mit Heften, Bleistiften und Bällen ausgerüstet, besuchten die beiden Frauen eine Bergschule auf über 3700 Metern Höhe im Heimatort von Happy, und sie statteten auch dem Krankenhaus von Lalibela einen Besuch ab. „Nach dem Schicksal von unserem Ananiya“ – das jüngste Kind, das im Waisenhaus aufgenommen worden ist – „der nach der Geburt von seiner Mutter im Krankenhaus gelassen wurde, wollten wir unbedingt die Säuglingsstation sehen und dort jeder Mutter ein kleines Starter-Set an Kleidung übergeben.“ Auch Rasseln und Kuscheltiere waren in den Koffern, natürlich auch zahlreiche Kleidungsstücke für die Kinder im Waisenhaus.

Eineinhalb Jahre Arbeit

Eineinhalb Jahre hat der Verein Gemeinsam für Kinder dieser Welt auf diesen Termin hingearbeitet – jetzt war es so weit, dank Crowdfunding, Sponsorenlauf, Vorträgen und zahlreicher Einzelspenden war das Geld zusammen für den Kauf des Hauses in Lalibela. Ines Buchholz und Sylvia Tiefenthaler unterzeichneten gemeinsam mit Happy, der das Waisenhaus leitet, den Vertrag, der in Amharisch und Englisch vorbereitet war. Ein paar Tage später gab’s noch eine große Einweihungsparty. Die Kinder zeigten stolz ihre Schulsachen, schenkten den Deutschen selbstgemalte Bilder und kleine gefaltete Boote. Und ihre Nachbarn hatten sie auch eingeladen, so dass mehr als 40 Kinder mit feierten. Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Aber Ines Buchholz ist sicher: „Nach der Reise ist vor der Reise.“

Von Christina Rudert

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