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Isenbüttel Christian Wigmann ist Ehrenbürger von Isenbüttel
Gifhorn Isenbüttel Christian Wigmann ist Ehrenbürger von Isenbüttel
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19:44 14.05.2019
Ausnahmsweise mal im Rampenlicht: Christian Wigmann (2.v.r.) ist seit Montagabend neuer Ehrenbürger von Isenbüttel. Quelle: Ron Niebuhr
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Isenbüttel

Den nutzte die Gemeinde, um all jenen Dank zu sagen, die das Dorf und seine Gemeinschaft durch ihr ehrenamtliches Wirken am Laufen halten. „Ihr alle opfert eure Freizeit. Das ist mit Geld nicht aufzuwiegen“, sagte Tanja Caesar. Der Isenbütteler Bürgermeisterin, ihrem Stellvertreter Frederick Meyer und Ratsmitglied Andreas Rösler war es eine Freude, einen aus der Mitte der im Schulforum versammelten Ehrenamtler mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft zu würdigen: Christian Wigmann.

Der stille Helfer von Isenbüttel

„Wir möchten Dank sagen für unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die oft über die Belastungsgrenze hinaus geleistet werden“, sagte Meyer. Eines der besten Beispiele für aufopferungsvolles Mitwirken am Miteinander ist Christian Wigmann. „Darum macht er nie Tamtam. Ein kurzes Nicken, mehr braucht es nicht. Schon ist Christian zur Stelle“, lobte Rösler. Gemeinsam mit Meyer hielt er die Laudatio auf den stillen Helfer von Isenbüttel.

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Wigmanns Hof ist Anlaufpunkt fürs Dorf

Wigmann, der Jahrzehnte einen Hof an der Ringstraße bewirtschaftete, ist Tierfreund, hielt Milchvieh, züchtet Kaninchen und Tauben, war Reiter und Voltigierer. Wigmanns Hof ist noch immer Anlaufpunkt fürs ganze Dorf – beim Weihnachtsmarkt genauso wie beim Bockbierfest der Singgemeinschaft oder beim Weinfest der Landjugend. Letzterer überließ er viele Jahre einen Raum als Vereinsheim. Beim Erntefest ist er seit 50 Jahren mit Trecker, Anhänger und Baumaterial am Start. Und seit 55 Jahren gehört er der Feuerwehr an.

Dank an Weihnachtsmarkt-Organisatoren

Wigmann bedankte sich herzlich, in die Riege von Isenbüttels Ehrenbürgern aufgenommen worden zu sein. Auch wenn es für ihn selbstverständlich ist, sich im Dorf einzubringen: „Was soll ich sagen? Die Arbeit ist nunmal da – und ich mache sie gern.“ Dank galt darüber hinaus auch Heinz Plagge, Friedhelm Hubertus Voigt und Hans Joachim Kall, die seit nunmehr 20 Jahren federführend den Weihnachtsmarkt organisieren.

Von Ron Niebuhr