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Isenbüttel Calberlaher Bahnhofsprügler stehen vor Gericht
Gifhorn Isenbüttel Calberlaher Bahnhofsprügler stehen vor Gericht
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16:00 25.01.2019
Attacke auf VfB-Stuttgart-Fan: Zwei Männer müssen sich wegen Körperverletzung und versuchtem Totschlag vor Gericht verantworten. Quelle: Archiv
Calberlah

Wegen eines brutalen Angriffs auf einen VfB-Stuttgart-Fan – Tatort war im Februar 2018 der Bahnhof Calberlah – müssen sich ab dem 25. Februar zwei Männer (23 und 30 Jahre alt) vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Beide Männer klagt die Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung an, den 30-jährigen sogar in Tateinheit mit versuchtem Totschlag.

Tat nach Bundesligaspiel

„Beide Männer sollen am 3. Februar nach dem Bundesliga-Spiel des VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart in der Regionalbahn von Wolfsburg nach Calberlah unterwegs gewesen sein“, berichtet Philip Suden, Sprecher des Landgerichts Hildesheim.

Der 30-Jährige soll im Zug auf das spätere Opfer aufmerksam geworden sein, weil der Mann einen Fanschal des VfB Stuttgart trug, so Suden. Beim planmäßigen Halt des Zuges und Öffnen der Türen am Bahnhof Calberlah soll der 30-Jährige ihm den Schal entrissen haben, um ihn als Trophäe zu behalten.

VfB-Fan wehrte sich

„Der Mann soll aber geistesgegenwärtig ebenfalls den Zug verlassen haben und seinen Schal mit einer Hand ergriffen haben, bis der 30-Jährige diesen losließ“, erläutert Suden. Dann sei es passiert: Aus Verärgerung über die Gegenwehr des VfB-Fans soll sich der 30-Jährige nun – im Einvernehmen mit dem 23-Jährigen, der dazugekommen war – entschlossen haben, „dem Geschädigten eine Lektion zu erteilen“.

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Beide sollen den Mann zu Boden geschubst haben, so dass er neben dem Bahnsteig in ein Gebüsch gefallen sein soll. „Hier soll der 30-Jährige zweimal wuchtig und gezielt mit dem Fuß ins Gesicht des Mannes getreten haben, wobei er mögliche tödliche Verletzungen zumindest billigend in Kauf genommen haben soll“, erklärt der Landgericht-Sprecher. Der 23-Jährige soll dem anderen zumindest zweimal zum Körper getreten haben.

Zeugen vertrieben die Schläger

Nachdem Zeugen hinzugetreten sein, sollen beide Angeklagten die Flucht ergriffen haben. „Der Geschädigte soll aufgrund der Tritte schwere Gesichtsverletzungen erlitten haben – unter anderem Knochenbrüche im Bereich des linken Kiefers und der linken Augenhöhle sowie drei Zähne verloren haben“, so Suden.

Für den Prozess sind zwei Tage angesetzt. Das Urteil wird voraussichtlich am 28. Februar gesprochen.

Von Uwe Stadtlich

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