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Isenbüttel Mehr als nur Fußball: Was die Sportnacht so besonders macht
Gifhorn Isenbüttel Mehr als nur Fußball: Was die Sportnacht so besonders macht
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19:01 29.10.2019
Prima gelaufen: Die Calberlaher Sportnacht – diesmal mit Basketball und Wipe Out als Highlights – kam super an beim Nachwuchs. Quelle: Ron Niiebuhr
Calberlah

Zwei besondere Sportnächte umrahmen die kalte Jahreszeit in Calberlah. Zum Auftakt setzte die Jugendförderung der Samtgemeinde Isenbüttel auf Basketball und Wipe Out. Das kam bei den Jugendlichen prima an. Und klar ist damit wohl schon jetzt, dass man am Ende des Winters, voraussichtlich im April, zur Sportnacht mit weiteren Highlights aufwartet.

Früher ließ die Jugendförderung den Gästen der Sportnächte völlig freie Hand dabei, wie sie den Abend in Calberlahs Zweifeldhalle gestalten. Inzwischen bietet sie das beim Nachwuchs so beliebte Event immer unter einem besonderen Aspektan – diesmal Basketball und Wipe Out. Hinter letzterem verbarg sich eine Hüpfburg. Aber keine x-beliebige, denn welcher Jugendliche lässt sich schon noch für schlichtes Herumspringen auf einer aufblasbaren Gummilandschaft begeistern. Das Wipe Out orientierte sich vom Design her an einem Hindernisparcours à la Ninja Warrior.

Konzept geht auf – Kinder sind begeistert

Darauf fuhren die Jugendlichen voll ab: „Die turnen da schon von Beginn an ununterbrochen drauf rum und schlagen Saltos“, bemerkte Michael Volckmar. Er betreute die Sportnacht gemeinsam mit Kathrin Hotop. Beide freuten sich, wie stark die Resonanz war. „Das zeigt uns, dass wir mit unserem Konzept auf einem guten Weg sind“, sagte Volckmar. Das sieht neben zusätzlichen, aber keineswegs verpflichtenden Angeboten wie Wipe-Out und Basketball auch veränderte Zeiten vor. Ursprünglich stiegen die Sportnächte von 20 Uhr bis Mitternacht, mittlerweile von 18 bis 22 Uhr. „So erreichen wir auch Jüngere. Das sind schließlich die Jugendlichen von morgen“, sagte Volckmar.

Basketball-Trainer coacht die Kids

Kollegin Hotop hatte für die Sportnacht den Basketball-Trainer Matthias Schwenn an Bord geholt. „Der Kontakt kam über Ingo Hagedorn zustande“, sagte sie. Der Konrektor der Calberlaher Grundschule coacht im MTV Wasbüttel den U14-Basketball-Nachwuchs, Schwenn ist sein Co-Trainer. Eine Stunde lang bot sich so den Besuchern der Sportnacht die Chance, den vor allem in den USA sehr populären, aber auch hierzulande durchaus gefragten Mannschaftssport mit Körben und Bällen kennenzulernen.

Los ging es mit einfachen Übungen zum Spielen von Pässen: „Wir trainieren mit der U14 im Wesentlichen zwei Arten“, sagte Schwenn. Die übrigen führte er bei der Sportnacht nur kurz vor. Es folgten Würfe auf den Korb: „Haltet den Ball vor der Stirn! So seht ihr Korb und Ball und könnt sauber abschließen“, erklärte der Trainer.

Partner aus der Region helfen beim Projekt

Bei der Auswahl der Partner für die Sportnacht legt die Jugendförderung Wert darauf, Vereine aus der Region einzubinden. „Das ist uns sehr wichtig“, betonte Hotop. Auch wenn den MTV Wasbüttel im Basketball aktuell keine Nachwuchssorgen plagen, hat das manch anderem Verein womöglich schon geholfen, Interesse an seinen Sportangeboten zu wecken. So konnten die Jugendlichen bei vorangegangenen Sportnächten bereits Badminton und Inline-Hockey ausprobieren. „Das ist immer alles freiwillig“, versicherte Volckmar. Genauso gut können die Besucher auch einfach bloß die Klassiker wie Fußball und Handball spielen – auch diesmal wieder.

Von Ron Niebuhr

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