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Isenbüttel Heimatbund-Chef plant Vereinsheim im eigenen Garten
Gifhorn Isenbüttel Heimatbund-Chef plant Vereinsheim im eigenen Garten
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13:07 12.12.2019
Nur aufgeschoben: Karsten Karwehl (rechts; hier mit Wolfgang Korsch) feilt noch immer am Plan eines Vereinsheims in seinem Garten. Quelle: Christina Rudert Archiv
Calberlah

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Der Plan von Heimatbund-Chef Karsten Karwehl, im eigenen Garten einen Raum zu schaffen als Treffpunkt für örtliche Vereine, ist immer noch aktuell. Im kommenden Frühjahr will der 55-Jährige den Innenausbau angehen.

Einfach zu viel zu tun

Eigentlich sollte das schon im Sommer diesen Jahres passieren: „Aber ich hatte einfach zu viel zu tun“, erklärt Karwehl die Verzögerung. Insbesondere mit Vorhaben und Angeboten des Heimatbundes. Jüngstes Beispiel sei die Vorbereitung der Pflanzaktion des Heimatbundes auf dem Wall am neuen Rewe-Markt gewesen.

Platz für 40 Leute

So etwas wie „ein kleines gemütliches Dorfgemeinschaftshaus“ soll der Treffpunkt werden, der bei geschlossenen Terrassentüren nach Karwehls Schätzung Platz für 40 Leute bietet: „Im Sommer bei gutem Wetter kann man dann auch unterm Schleppdach sitzen.“

Kleinere Vereinigungen

Die großen Vereine im Ort wie die Schützen oder der SV hätten ja ihre eigenen Domizile. Karwehl geht es um die kleineren Vereinigungen wie den Heimat- oder den Siedlerbund, die seit der Schließung der beiden Kneipen keine Versammlungsräume mehr hätten: „Auch wenn die eine Gaststätte wieder geöffnet hat.“

Wände und Boden

Fertig und funktionsfähig ist in dem ehemaligen Gartengerätehaus bereits die Küche im hinteren Teil. Auch ein darüber liegender kleiner Abstellraum braucht keine weitere Zuwendung, wohl aber der 35 Quadratmeter große potenzielle Versammlungsraum: „Die Wände müssen verkleidet werden und ein Boden muss verlegt werden“, nennt Karwehl die „Baustellen“.

Mithilfe willkommen

Außerdem müsste auch noch ein Schornstein gemauert werden für den Anschluss eines Ofens – der für Wärme und Gemütlichkeit bei Versammlungen sorgen soll. Die nötigen Materialien will Karsten Karwehl aus eigener Tasche bezahlen – aber gegen tatkräftige Mithilfe beim Innenausbau seitens möglicher späterer Nutzer hätte er „nichts einzuwenden“.

Mobiliar ist vorhanden

Mobiliar in ausreichender Anzahl – Stühle und Tische – ist bereits vorhanden. Um den Raum „komplett vereinsfähig auszustatten“, ist nicht nur die Installation einer Satelliten-Anlage geplant für TV-Empfang, sondern auch eines Routers für die Internetfähigkeit und eine große Leinwand.

„Zusammenhalt fördern“

Falls alles seinen Gang geht und der Vereins-Treff ab dem kommenden Jahr zur Verfügung steht, soll für die Nutzung desselben auch keine Gebühr erhoben werden, lediglich Wasser- und Stromgeld: „Ich will damit kein Geld verdienen, sondern den Zusammenhalt in der Gemeinde fördern“, betont Karwehl.

Von Jörg Rohlfs

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