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Isenbüttel Einzugstermin für die neue Kita in Calberlah steht fest
Gifhorn Isenbüttel Einzugstermin für die neue Kita in Calberlah steht fest
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11:00 09.11.2019
Vor Ort: Der Bauausschuss der Samtgemeinde Isenbüttel besichtigte die Baustelle der neuen Calberlaher Kita und Krippe. Quelle: Ron Niebuhr
Isenbüttel

Noch befindet sichdie neue Calberlaher Kindertagesstättemit Krippe im Bau. Doch schon gegen Ende des ersten Quartals 2020 soll sie den Betrieb zumindest in Teilen aufnehmen. Eine Baustellenbesichtigung überzeugte den Bauausschuss der Samtgemeinde Isenbüttel am Donnerstagabend davon, dass das klappt. Zudem ging es um den Haushaltsplan für die Saison 2020.

Einzugstermin für die erste Kita-Gruppe

Aktuell habe man im Calberlaher Bauprojekt Mittel in Höhe von 6,92 Millionen Euro verplant, berichtete André Schulz. Der Bauamtsleiter wies darauf hin, dass man einen Puffer von rund 300 000 Euro für Unvorhergesehenes zurückhalte. „Bisher mussten wir aber nur minimal nachbessern“, sagte er. Das spreche für eine gründliche Planung durch die Planschmiede. Die erste von insgesamt sechs Gruppen starte wohl im April, zwei weitere folgten spätestens zum Beginn des neuen Kindergartenjahres, erklärte Schulz. 2020 schlägt der Kitabau im Haushalt mit zwei Millionen Euro zu Buche.

Deshalb wird der Rotstift angesetzt

Kämmerer Jürgen Wisch leitete die Budgetberatungen des Ausschusses mit ein paar grundlegenden Aussagen zur Haushaltslage der Samtgemeinde ein. Die sei insbesondere wegen deutlich steigender Kosten für die Kinderbetreuung sehr angespannt. „Wir gehen von einem Fehlbetrag von zwei Millionen Euro aus“, sagte Wisch. Und zwar nicht nur 2020, sondern in ähnlicher Höhe auch in den Folgejahren. Sollte man noch weitere Kitagruppen einrichten müssen, steige das Defizit weiter. Der Kämmerer empfahl, den Rotstift anzusetzen. Er forderte alle Fachbereiche auf, jeweils 300 000 Euro einzusparen.

Das ist geplant

Trotz der eher trüben Aussichten könne man im Wesentlichen umsetzen, was nötig sei, sagte Schulz. Vorgesehen sei, 2020 den Fokus auf die allgemeine Unterhaltung aller Liegenschaften der Samtgemeinde zu richten. „Bisher haben wir uns auf Schulen und Kitas konzentriert. Andere Gebäude haben wir ein bisschen stiefmütterlich behandelt“, sagte Schulz. Sporthallen und Mietshäuser etwa. Das wolle man ändern. Doch zunächst ging es an die Kürzungen.

Hier wird gespart

In der Gebäudeunterhaltung des Rathauses, der Grundschulen Isenbüttel, Calberlah und Ribbesbüttel, der Sporthalle Wasbüttel, der Feuerwehrhäuser Isenbüttel und Wettmershagen sowie der Wohnung in der Schulstraße 31 stellt man Maßnahmen für 110 000 Euro zurück. Das Budget für die Bewirtschaftung verringert man um 50 000 Euro. Die verbleibenden rund 140 000 Euro spare man durch „pauschale Kürzungen“ im Gebäudemanagement ein, so Schulz.

Investitionen in Schulen, Turnhallen und Kitas

Für Baumaßnahmen an den Schulen – vier Grundschulen und die Realschule – stehen 305 000 Euro im Etat, in die Unterhaltung der Turnhallen steckt die Samtgemeinde ebenfalls einiges: 15 000 Euro für die Planung der Sanierung der beiden Hallen in Calberlah, 15 000 Euro für einen Sportboden in Isenbüttels Einfeldhalle, 25 000 Euro für eine Heizung in Vollbüttels Turnhalle und 12 000 Euro unter anderem für Prallschutz in Wasbüttels Sporthalle. Für die Kitas stehen 95 000 Euro für Renovierungen parat, dazu kommen 120 000 Euro für Isenbüttels St. Marien-Kita.

Was im Freibad passiert

Im Edesbütteler Freibad sollen die Umkleiden und das Sanitärgebäude (20 000 Euro) saniert sowie die Becken und Überlaufrinnen (6000 Euro) gestrichen werden. Ein Bodensauger für die Becken kostet 15 000 Euro, ein Aufsitzmäher 3000 Euro und diverse Kleingeräte 3500 Euro. Bei weiteren Maßnahmen halte man sich im Freibad zurück, bis das Sanierungskonzept steht. Das soll in der nächsten Sitzung des Bauausschusses vorgestellt werden.

Start im Baugebiet Langen Ehlern

Schulz berichtete weiterhin, dass die Erschließung des neuen Vollbütteler Baugebietes Langen Ehlernbegonnen habe. Man rechne mit einer Bauzeit von sechs bis sieben Monaten. Fragebögen für die Grundstücksvergabe würden an die Kaufinteressenten im ersten Quartal 2020 verteilt. Und das Obergeschoss des Rathauses verfügt inzwischen über eine Klimaanlage.

Von Ron Niebuhr

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