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Isenbüttel Diskussion um Kreisel und Radweg
Gifhorn Isenbüttel Diskussion um Kreisel und Radweg
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10:00 19.12.2019
Grünes Licht gegeben: Calberlahs Gemeinderat fasste den Satzungsbeschluss fürs Baugebiet Am Damm. Quelle: Ron Niebuhr
Calberlah

Zum Saisonende verabschiedete Calberlahs Gemeinderat den Haushaltsplan fürs kommende Jahr. Zudem fasste man in der zweieinhalb Stunden dauernden Sitzung den Satzungsbeschluss fürs neue Baugebiet Am Damm. Und für Jörg-Dieter Baronick (UWG) rückte Heiner Tholen nach.

Tholen kritisierte das geplante Baugebiet Am Damm. Viele von Behörden und Bürgern vorgebrachte Einwände würden nur zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter berücksichtigt. Man sollte nach der Dorfmitte nicht auch noch den Rand in ein „kleines Manhattan“ verwandeln, warnte er vor zu hohen Gebäuden. Horst-Dieter Hellwig (UWG) teilte Bedenken der Anwohner zu Verkehrsbelastung, Erschließung, Entwässerung und Lärmschutz ebenfalls. Bei nur zwei Nein und vier Enthaltungen fasste der Rat mehrheitlich den Satzungsbeschluss.

Strittige Punkte diskutiert

In der Haushaltsberatung beschränkte man sich darauf, lediglich die strittigen Punkte zu diskutieren. Doch allein das hatte es schon in sich. So übte Michael Jaeger für die CDU-Fraktion Kritik daran, dass Planungskosten für einen Kreisel am westlichen Ortseingang von Allenbüttel und für einen Radweg von Wettmershagen nach Sülfeld im Haushaltsplan vorgesehen waren – jeweils in Höhe von 10 000 Euro. Beide Projekte seien wegen hoher Baukosten und dem fehlenden Okay übergeordneter Behörden „eh nicht realisierbar“, sagte er.

Nicht grundsätzlich dagegen

Die CDU sei nicht grundsätzlich gegen Radweg und Kreisel, man sollte aber zunächst die offenen Fragen klären. Und zumindest noch einmal auf den Prüfstand gehörten die Sanierung von 850 Meter Wirtschaftsweg zwischen Edesbüttel und Wettmershagen sowie der Sportanlagen in Wettmershagen, sagte Jaeger. Bei ersterer zweifelte die CDU am Sinn des beabsichtigten neuen Sanierungsverfahrens, zumal es „erst 8000, dann 10.000 und inzwischen 20 000 Euro kosten soll“, sagte Jochen Gese. Goltermann erklärte, dass man mit 20 000 Euro plane, um Spielraum zu haben. Der werde aber nicht zwingend voll ausgeschöpft. Es sei zudem „völlig unschädlich“ über die geplanten Sanierungen erneut in den Fachausschüssen zu beraten, sagte der Bürgermeister.

Geringe Chance für Kreisel?

Auf die Planung für den Kreisel mochte Monika Worgul (SPD) nicht verzichten: „Es ist Bedarf da, um den Verkehr zu verlangsamen.“ Horst-Dieter Hellwig (UWG) bestritt das nicht, verwies aber darauf, dass die Chance für einen Kreisel sehr gering sei, da „der Landkreis sogar unseren Antrag auf ein Tempolimit vorm Ortseingang abgelehnt hat“. Oder wie Jaeger es sagte: „Ein Kreisel ist dort für uns genauso wenig umsetzbar wie eine Ortsumgehung oder ein Tunnel.“

Infrastruktur für die Verkehrswende

Beim Radwegbau dagegen hoffe Hellwig, dass die Gemeinde die Zusage erhält, fürs Land Niedersachsen lediglich in Vorleistung gehen zu müssen. Auch Georg-Hösler-Weiß (Grüne) plädierte für die Planung des Radweges. Wer die Verkehrswende wolle, „muss die nötige Infrastruktur schaffen und nicht darauf warten, dass die Menschen von allein mehr mit dem Rad fahren“, sagte er. Bei Stimmgleichheit lehnte der Rat Jaegers Antrag ab, die Radwegplanung zu streichen. Die Planungskosten für den Kreisel allerdings finden nach denkbar knappem Votum keine Berücksichtigung mehr im Haushaltsplan fürs kommende Jahr.

Von Ron Niebuhr

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