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Isenbüttel 400 neue Pflanzen für den Schutzwall
Gifhorn Isenbüttel 400 neue Pflanzen für den Schutzwall
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14:54 11.11.2019
Tolles Teamwork: Der Heimatbund rückte an, um den Wall der Gemeinde am Calberlaher Rewe-Markt zu bepflanzen. Quelle: Ron Niebuhr
Calberlah

Mit einer groß angelegten Aktion sorgte Calberlahs Heimatbund für mehr Grün im Dorf. Der Verein um Karsten Karwehl bepflanzte jetzt, unterstützt von Gemeindearbeitern, den Schutzwall am neuen Rewemarkt. Und zwar exakt nach den Vorgaben des Bebauungsplanes.

„Wir bringen heute 400 Pflanzen in die Erde“, sagte Karwehl. Alles seien heimische Gehölze – so wie es der Bebauungsplan verlangt. Feldahorn und Eberesche, Hainbuche und Hartriegel, Ohrweide und Heckenkirsche sowie vor allem Heckenrose, zählte Karwehl auf. Den Plan für die Pflanzaktion hatte der Vorsitzende des Heimatbundes gemeinsam mit Monique Suck aus der Verwaltung erstellt. „Das war wirklich eine ganz tolle Zusammenarbeit“, sagte Karwehl. Bürgermeister Thomas Goltermann teilte diesen Eindruck.

Feierabend erst, wenn die Arbeit erledigt ist

Er zeigte sich sehr erfreut darüber, wie stark sich der Heimatbund einmal mehr fürs Dorf engagierte. „Zur Pflanzaktion ist gut die Hälfte der Mitglieder angerückt. Das ist schon große Klasse“, sagte er. Die Helfer luden die Pflanzen ab. Sie sortierten die Sträuche und Bäume nach Arten und schnitten sie unter Anleitung von Tamara Karwehl fachgerecht zu. Sie hoben Löcher auf dem Wall genau dort aus, wo es der Plan vorsah. Sie setzen die Pflanzen in die Erde. Und sie düngten und gossen das frisch eingepflanzte Grün. „Wenn es zeitlich machbar ist, mulchen wir auch noch“, sagte Karwehl. Klar war für ihn: „Feierabend ist erst, wenn wir alle 400 Pflanzen in den Boden gesetzt haben.“

Auch Neubürger engagieren sich

„Es ist großartig, wie viele Leute hier mit anpacken“, lobte Goltermann. Neben Mitgliedern des Heimatbundes und Gemeindearbeitern waren auch die Flüchtlingshilfe und ihre Schützlinge am Start. Die große Einsatzfreude dieser Neubürger war schon beachtlich: „Sie möchten etwas zurückgeben für all die Unterstützung, die sie bei uns erfahren. Das finde ich richtig gut“, betonte der Bürgermeister. Man könne es gar nicht hoch genug wertschätzen, wenn sich Bürger für ihr Dorf einsetzen. „Der Heimatbund hat erkannt, dass wir Hilfe brauchen können, und war sofort zur Stelle“, begrüßte Goltermann die vom Verein angeschobene Pflanzaktion ausdrücklich. Für Karwehl und seine Truppe war das selbstverständlich: „Wir unterstützen die Gemeinde gern“, sagte er.

So kann es weitergehen

Mit der Pflanzaktion endet das Engagement des Heimatbundes übrigens noch lange nicht. „Der Verein hat sich bereit erklärt, die Patenschaft für den Wall zu übernehmen“, berichtete Goltermann. Sprich: „Wir kümmern uns um die Pflege der Bäume und Sträucher. Und wir ersetzen bei Bedarf auch Pflanzen“, sagte Karwehl. Gemeinde wie auch Heimatbund waren hoch zufrieden mit der Ergebnis ihrer neuerlichen Kooperation und sich darin einig, dass es gern so weitergehen kann.

Von Ron Niebuhr

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