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Isenbüttel Bauausschuss berät erneut die Parksituation
Gifhorn Isenbüttel Bauausschuss berät erneut die Parksituation
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19:47 09.05.2019
Dauerthema: Der Bauausschuss beriet erneut die Parksituation vor der Schule in Isenbüttel. Quelle: Sebastian Preuss Archiv
Isenbüttel

Auf die Tagesordnung gelangt war es durch einen Antrag der SPD, der vor allem Ergebnisse und Forderungen zusammenfasst aus der Beschäftigung des von der Gemeinde eingerichteten Arbeitskreises. Unter anderem sollten Schule und Kita aufgefordert werden, ihre Angestellten davon in Kenntnis zu setzen, die Stellplätze vor der Schule nicht zu nutzen, sondern Plätze auf Höhe des Schießheims. Ferner ging es unter anderem um die „Entwicklung eines Verkehrserziehungskonzeptes durch die Schule“sowie die Einführung eines „Fuß-Schul-Busses“ in Zusammenarbeit mit der Zwar-Gruppe, die Schaffung einer überdachten Fahrradabstellanlage und die Einrichtung eines „Kiss&Fly-Parkplatzes“ an der Schulstraße probehalber beinhaltete.

Punkte für den Schulausschuss

Der Antrag wurde allerdings in der Sitzung wieder zurückgezogen, weil „viele Punkte in der Zuständigkeit der Samtgemeinde als Schulträgerin liegen“, wie Verwaltungsleiter Kai Krink erklärt. CDU und SPD hätten sich jedoch darauf geeinigt, über ihre Mitglieder im Samtgemeinderat die Punkte in den Schulausschuss zu bringen insbesondere die Forderung nach der Errichtung einer hochwertigen und damit kostenintensiven Fahrradabstellanlage.

Kiss&Fly an der Blumenstraße

Die Einrichtung des Kiss&Fly-Parkplatzes wird nach Krinks Worten ohnehin voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen, „wenn die Haushaltsmittel bereit stehen“. Entstehen wird er hinter der Turnhalle an der Blumenstraße in Form einer Haltebucht für drei Fahrzeuge. Dort sollen Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, kurz halten, sich verabschieden (Kiss) und die Kinder aussteigen lassen, um zur Schule zu gehen (Fly).

Auch diese Maßnahme soll dazu dienen, den zu Stoßzeiten verkehrlich überlasteten Bereich vor der Schule (auf der Schulstraße) zu entlasten und für mehr Sicherheit sorgen.

Mehrheit ist gegen einen Hundespielplatz

Die Verwaltung hat den Auftrag bekommen, Kosten zu ermitteln für mobile bauliche Maßnahmen zur Temporeduzierungen in den 30-er-Zonen List- und Sandstraße sowie die Machbarkeit einer Querungshilfe auf der Liststraße in Höhe Allerkamp/Ahornweg zu prüfen.

Mehrheitlich abgelehnt wurde vom Bauausschuss der Antrag der SPD-Fraktion, in der Gemeinde eine geeignete Fläche für einen Hundespielplatz zu finden. Die Gegner der Idee verwiesen darauf, dass man von überall in der Gemeinde binnen kurzer Zeit in der Natur sein könne. Angeregt wurde zudem eine Kontaktaufnahme zum Boxerclub zwecks möglicher Nutzung des Geländes.

Auch die Verkehrssicherheit zwischen Sand- und Calberlaher Straße war Thema. Die Verwaltung teilte mit, dass es sich laut Polizei nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt, die Errichtung eines Radweges sei ausgeschlossen. Ebenso wie eine Einbahnstraßenregelung laut Verkehrsbehörde aufgrund fehlenden Bedarfs sowie einer noch höheren Belastung des Verkehrsknotens Kathkreuzung.

Festgestellt wurde, dass die beantragte Rücknahme des im Februar vom Rat gefassten Aufstellungsbeschlusses „Am Bahnhof“ (Bornsiek) nach gültiger Geschäftsordnung frühestens im August erfolgen könne. Den Anliegern soll baurechtlich mehr Raum gegeben werden – uneins war man im Ausschuss noch darüber, wie das am besten zu erreichen sei.

Von Jörg Rohlfs

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