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Isenbüttel Försterkamp: Wird Entlastungsstraße teurer?
Gifhorn Isenbüttel Försterkamp: Wird Entlastungsstraße teurer?
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09:03 25.12.2019
Kommendes Großprojekt: Die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 292 in Isenbüttel soll inklusive Nebenanlagen runderneuert werden. Quelle: Ron Niebuhr Archiv
Isenbüttel

Haushaltsberatungen stehen am Jahresende an. Das ist so sicher wie Weihnachten und Silvester. Jetzt ging es im Isenbütteler Bauausschuss darum, Budgetfragen zu diskutieren – auch mit Blick auf kommende Großprojekte wie die Entlastungsstraße für den Försterkamp und den Ausbau der Ortsdurchfahrt.

Den Neubau der Entlastungsstraße bezifferte die Verwaltung mit 2,7 Millionen Euro. Das erschien Andreas Rösler (CDU) deutlich zu knapp bemessen: „Wir sollten die Kosten schon ehrlich benennen. Es sind wenigstens 3,5, wenn nicht sogar vier Millionen Euro, egal wie man dazu steht“, sagte er. Verwaltungsleiter Kai Krink erwiderte, dass man die aus den Vorjahren bekannte Kostenschätzung von 2,7 Millionen Euro fortgeschrieben habe. Und das fand Dr. Ralf May (SPD) auch „erstmal okay, denn alles andere ist nur Spekulation“. Röslers Antrag, vier Millionen im Investitionsplan anzusetzen, lehnte der Ausschuss mit drei Nein, zwei Ja und zwei Enthaltungen ab.

Diese Straßen stehen auf dem Plan

Als Restkosten für den Neubau von Gartenstraße Mitte und Nord, Sonnenweg und Blumenstraße setzte die Verwaltung 690 000 Euro an. Für den Ausbau des Moorweges ging sie von 90 000 Euro aus, für den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen 150 000 Euro und für beidseitig Echtzeitanzeigetafeln an der Haltestelle Apotheke 97 000 Euro. Weitere solcher Anzeigetafeln sind nicht realisierbar: „Wir erreichen nirgendwo sonst die geforderte Mindestzahl von Fahrgästen, um Fördermittel zu erhalten“, erklärte Gemeindedirektor Klaus Rautenbach.

Wohin mit einer öffentlichen Toilette?

Für den Ausbau der Nebenanlagen im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 292 sind 410 000 Euro eingeplant. Baubeginn ist aber erst 2021. Eine öffentliche Toilette würde die Gemeinde dann ebenfalls gern bauen. Noch scheitert das aber daran, dass sich kein geeigneter Standort findet. Man suche weiter das Gespräch mit den Anliegern der Hauptstraße, denn „eine öffentliche Toilette zählt für uns zur Daseinsfürsorge“, sagte Rautenbach. Für Planung einer zweiten Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet Moorstraße Ost rechnete die Verwaltung mit Kosten von 38 000 Euro. Der Bau soll ab 2021 für voraussichtlich 120 000 Euro erfolgen.

Nein zu Sanierung der Kranichmoorbrücke

Die von Calberlah erwogene Sanierung der Kranichmoorbrücke über die Mühlenriede (AZ berichtete) lehnt Isenbüttel ab: „Wir sehen sie als nicht notwendig an“, sagte Rautenbach. Der zu fahrende Umweg sei zumutbar, das sei gerichtlich gerade erst in einem ähnlichen Fall so entschieden worden, verwies er auf eine Klage von Dannenbütteler Landwirten gegen die Gemeinde Sassenburg auf Erhalt einer Brücke. „Und in unserem Fall ist die Zahl der Nutzer sogar noch viel geringer“, sagte Rautenbach.

Wohl kein Sporthallenbau am Isenbütteler Sportplatz

Die Chancen auf den Bau einer Sporthalle am Isenbütteler Sportplatz stehen schlecht. Denn das vom MTV als Standort favorisierte Grundstück ist bewaldet. Die Rodung des Waldes müsste man im Verhältnis eins zu zwei oder sogar eins zu drei ausgleichen, berichtete Krink. Dazu käme noch der übliche Ausgleich fürs Versiegeln von Freiflächen. Und Rautenbach ergänzte, dass man gegenüber dem Umweltamt des Landkreises vorm Roden „zunächst einmal Stein und Bein schwören müsste, dass der Hallenbau nur dort möglich ist“.

Von Ron Niebuhr

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