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Isenbüttel Korbmacher-Familie Schaak muss Ausbüttel wohl verlassen
Gifhorn Isenbüttel Korbmacher-Familie Schaak muss Ausbüttel wohl verlassen
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19:00 26.09.2019
Sie fürchten, ihren Platz in Ausbüttel verlassen zu müssen: Die Korbmacher Hubert Schaak (v.l.), Sascha Schaak und Michael Schaak. Quelle: Christian Albroscheit
Ausbüttel

Nach nur einem Jahr am neuen Standort könnte für die Korbmacher Hubert und Michael Schaak schon wieder alles vorbei sein. Stand jetzt müssen ihren Platz am Ausbütteler Bahnübergang Ende Oktober verlassen – weil der im Landschaftsschutzgebiet liegt und der Landkreis ihnen deshalb keine neue Genehmigung erteilt.

Seit 30 Jahren in der Region

29 Jahre haben die Schaaks jeden Sommer mit ihrer Korbmacherei an der B 4 in Rötgesbüttel gestanden. Dann wurde das Grundstück verkauft und sie mussten sich einen neuen Platz suchen. Der fand sich schnell am Bahnübergang in Ausbüttel. „Wir waren begeistert, dass wir in der Region bleiben können. Schließlich haben wir hier viele Stammkunden“, sagt Michael Schaak. Anfang des Jahres haben die aus Mönchengladbach stammenden Korbmacher dort extra Strom verlegen lassen und die Einfahrt präpariert, damit Kunden besser auf das Grundstück kommen.

Grundstück liegt im Landschaftsschutzgebiet

Doch dann kam der große Schock: Im März bekamen die Schaaks auf einmal Besuch vom Fachbereich Umwelt des Landkreises Gifhorn. Sie müssten den Platz räumen, weil dieser im Landschaftsschutzgebiet liege. Und zwar sofort. Dabei hatten die Schaaks nach eigener Aussage eine Genehmigung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel – weil der Platz an der B 4 liegt – und mündlich auch vom Isenbütteler Ordnungsamt. „Die Landesbehörde hätte das doch wissen müssen“, sagt Michael Schaak.

Sondergenehmigung bis Ende Oktober

Es folgten zahlreiche Gespräche mit dem Landkreis Gifhorn – mit dem Ergebnis einer Sondergenehmigung bis zum 31. Oktober. Für nächstes Jahr brauchen die Schaaks damit ein neues Grundstück. „Wir wollen unbedingt in der Region bleiben, wissen aber nicht wohin“, sagt Michael Schaak. „Unsere Existenz hängt daran“, hofft sein Vater Hubert, dass sich ein neues Grundstück findet.

Die letzte Hoffnung der Korbmacher

„Die Menschen vor Ort sind auf unserer Seite“, sagt er mit Blick auf eine Unterschriftenliste, in der sich viele Menschen für einen Verbleib der Schaaks stark machen. Diese Liste wollen die Korbmacher an Landrat Dr. Andreas Ebel übergeben. Falls sich kein neues Grundstück finden sollte, hoffen sie so zumindest auf eine Verlängerung der Sondergenehmigung für ihren Platz am Ausbütteler Bahnübergang.

Von Christian Albroscheit

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