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Isenbüttel Aus für Allerkamp II: Kaum Chancen auf neues Wohngebiet in Isenbüttel
Gifhorn Isenbüttel Aus für Allerkamp II: Kaum Chancen auf neues Wohngebiet in Isenbüttel
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19:00 10.12.2019
Isenbüttel: Nach dem Aus für das Gebiet „Allerkamp II“ bestehen wohl nur geringe Chancen auf ein neues Baugebiet im Ort. Quelle: Sebastian Preuß
Isenbüttel

Nach dem Aus für das Wohngebiet „Allerkamp II“ dürfte es für die Gemeinde Isenbüttel schwer werden, ein neues Baugebiet auszuweisen. Davon jedenfalls geht Gemeindedirektor Klaus Rautenbach aus. Für das Projekt „Gelebte Nachbarschaft im Allerkamp“ und die geplante Pflegeeinrichtung der Diakonie verspricht er jedoch volle Unterstützung.

Es gab schon mehr als 300 Bewerber

„Das Aus für das Baugebiet ist ärgerlich für diejenigen, die dort bauen wollten“, sagt Rautenbach. Für die etwa 20 Grundstücke im „Allerkamp II“ hatte es nach Auskunft der Samtgemeinde schon mehr als 300 Bewerber gegeben – und das, obwohl die Planungen noch ganz am Anfang standen. Und jetzt stehen die Chancen für ein neues Baugebiet in Isenbüttel aus Rautenbachs Sicht eher schlecht.

Warum es wohl kein neues Baugebiet geben wird

Zwar seien in der Verlängerung des Triftweges und von der Liststraße aus kommend zwischen Allerkamp und Regenrückhaltebecken noch Gebiete im Flächennutzungsplan für Wohnbebauung vorgesehen. Jedoch seien die Eigentümer aufgrund der hohen Bodenrichtwerte derzeit nicht bereit, die Flächen zu verkaufen. „Gute Böden sind deutlich wertvoller geworden“, sagt Rautenbach. Ein weiteres Problem bei der Suche nach Flächen: In Isenbüttel gebe es „teils erhebliche Probleme mit der Oberflächenentwässerung“. Rautenbachs Fazit: „Ein neues großes Baugebiet sehe ich derzeit in Isenbüttel nicht.“

Gemeinde unterstützt Großprojekte

Das Projekt „Gelebte Nachbarschaft im Allerkamp“ (Genial) und die geplante Pflegeeinrichtung der Diakonie will Rautenbach jedoch weiter unterstützen. „Die Gemeinde hat ein fundamentales Interesse an der Umsetzung“, sagt er. Deshalb gebe es Überlegungen für ein Mischgebiet mit niedrigeren Lärm-Grenzwerten statt des eigentlich geplanten Wohngebiets „Allerkamp II“. Dann aber in kleinerer Form. „Die Investoren prüfen gerade, was sie an der Gebäudestellung verändern können und was an passivem Lärmschutz erforderlich ist“, berichtet Rautenbach – und fügt hinzu: „Ich denke, dass sich beide Projekte verwirklichen lassen. Was geht, werden wir machen.“

Von Christian Albroscheit

Die Gemeinde Isenbüttel hat die Planungen für das Baugebiet „Allerkamp II“ eingestellt. Der Lärmpegel auf der Fläche nahe der Bahntrasse ist zu hoch. Für die Grundstücke gab es bereits mehrere hundert Bewerber. Für zwei Großprojekte besteht aber noch Hoffnung.

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