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Isenbüttel Ärger über maroden Tangenten-Radweg
Gifhorn Isenbüttel Ärger über maroden Tangenten-Radweg
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20:00 18.10.2018
Betonplatten-Trümmer: Der Radweg entlang der Tangente in Höhe Isenbüttel ist sanierungsbedürftig.
Betonplatten-Trümmer: Der Radweg entlang der Tangente in Höhe Isenbüttel ist sanierungsbedürftig. Quelle: Cagla Canidar
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Isenbüttel

Die noch für dieses Jahr vorgezogene Sanierung des 800 Meter langen Radwegs an der K 64 bei Ohnhorst, über den es sowohl nach Meine, als auch nach Wedelheine geht, brachte bei der Diskussion in der Sitzung Isenbütteler Kreistagsabgeordnete auf den Plan. Sie sehen den Zustand des Weges entlang der K 114 als noch schlimmer und den Weg selbst als noch wichtiger an.

Was laut Kreisverwaltung beide Wege unterscheidet: Der rund 800 Meter lange an der K 64 steht in der alten und noch nicht abschließend abgearbeiteten Prioritätenliste auf Platz drei. Der mehrere Kilometer lange an der K 114 steht in der neuen, noch gar nicht begonnenen Prioritätenliste mit seinen beiden Abschnitten auf den Rängen sieben und neun. Und: An der Kreisstraße 114 werde es mit 83.000 Euro nicht getan sein.

Fest steht für Landrat Dr. Andreas Ebel: „Der Radweg an der K 114 ist sanierungsbedürftig.“ Die Betonplatten haben Risse und schließen an den Kanten nicht mehr eben an, sind verschoben und brüchig. Eine Erneuerung auf den Abschnitten zwischen Tankumsee-Kreuzung und Calberlah (Platz sieben) würde einschließlich Planung 176.000 Euro und zwischen Tankumseekreuzung und Moorstraßenkreuzung (Platz neun) 192.000 Euro kosten.

„Aktuell ist noch keine Sanierungsmaßnahme aus der neuen Prioritätenliste umgesetzt worden, so dass zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist, wann die beiden Abschnitte vollständig saniert werden können“, so Ebel auf AZ-Nachfrage weiter. „Besonders schadhafte Stellen werden aber kurzfristig ausgebessert.“

Von Dirk Reitmeister