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Isenbüttel 34-jähriger Pole stirbt nach Badeunfall
Gifhorn Isenbüttel 34-jähriger Pole stirbt nach Badeunfall
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15:16 03.06.2019
Badeunfall: Am Tankumsee verstarb am Sonntag ein 34-jähriger Mann nach einem Badeunfall, alle Hilfe kam zu spät. Quelle: Sebastian Preuß/Archiv
Isenbüttel

Ein 19-jähriger Neubokeler wollte am Sonntag einem 34-jährigen Polen das Leben retten – ohne Erfolg. Der Pole war im Tankumsee unter das Wasser geglitten – und verstarb wenig später im Krankenhaus.

Helfer mobilisiert

Der 19-jährige Neubokeler beobachtete laut Polizei am Sonntag gegen 16.45 Uhr von der Badeinsel im Tankumsee aus, wie eine männliche Person unter Wasser glitt und kurz darauf mit dem Gesicht nach oben wieder auftauchte. Für den 19-Jährigen erschien die Situation merkwürdig, woraufhin er einige Leute mobilisierte und die männliche Person aus dem Wasser zog.

Unverzüglich begann der Neubokeler mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, bis der Rettungsdienst und Kräfte des DLRG eintrafen – und handelte damit vorbildlich. Allerdings waren seine Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt.

Vorbildliches Verhalten

Der Pole wurde ins Klinikum Gifhorn gebracht, wo er kurze Zeit später verstarb. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 34-jährigen polnischen Staatsbürger, der sich mit seinem 25-jährigen Landsmann als Badegast am Tankumsee befand. Laut Angaben des Bekannten des Opfers haben beide über das gesamte Wochenende eine große Menge Alkohol konsumiert, teilte die Polizei mit. Wie viel genau, ist nicht bekannt. Der hohe Alkoholkonsum und die heißen Temperaturen könnten eine mögliche Ursache für den Unfall sein, so die Beamten. Die Ermittlungen dauern an.

Von unserer Redaktion

Vermutlich bei einem Badeunfall ist am Sonntag ein 34-Jähriger im Tankumsee bei Gifhorn ums Leben gekommen. Die genauen Todesumstände werden noch untersucht.

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