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Isenbüttel 300.000 Euro für die Vereine
Gifhorn Isenbüttel 300.000 Euro für die Vereine
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18:00 18.01.2019
Defizitausgleich für die Landjugend: Auch ein Sicherheitsdienst für das Erntedankfest wird von der Gemeinde bezahlt. Quelle: Ron Niebuhr Archiv
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Isenbüttel

282.872 Euro stellt die Gemeinde Isenbüttel ihren Vereinen und Verbänden als allgemeine und tätigkeitsbezogene Finanzhilfe zur Verfügung – wenn der Finanzausschuss und der Gemeinderat der Empfehlung des Sport-, Jugend- und Kulturausschusses vom Donnerstag folgen. Dazu kommen 10.450 Euro zur Absicherung von Veranstaltungen aus dem Kulturtopf und Investitionsförderungen in Höhe von 20.700 Euro.

Der Kulturtopf wurde im Vergleich zur Vorlage etwas aufgestockt – die Landjugend hatte in ihrem Antrag auf Defizitausgleich keine Summe für den Sicherheitsdienst beim Erntedankfest aufgeführt. Außerdem soll auch die Fotogruppe Isenbüttel künftig einen Defizitausgleich in Höhe von 500 Euro aus dem Kulturtopf bekommen. Da die Gruppe keinen Verein gründen will, fällt sie durch das Förderraster der Gemeinde. Andererseits „tut die Gruppe viel, um Isenbüttel positiv zu positionieren“, wie Gemeindedirektor Klaus Rautenbach betonte. Andreas Rösler (CDU) beantragte deshalb die Variante mit dem Kulturtopf, der Ausschuss stimmte zu.

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Vereine sollen sich aber auch noch andere Sponsoren suchen

Ein bisschen länger zog sich die Klärung der Investitionsförderung hin, weil etliche Vereine in ihren Anträgen keinen Eigenanteil ausgewiesen hatten. Laut Richtlinie zahlt die Gemeinde maximal ein Drittel der Investitionskosten. Der Ausschuss sprach jeden Antrag einzeln durch und animierte beispielsweise BSC und Tauchclub Hibaru, sich weitere Sponsoren zu suchen.

Künftig Anträge bis 15. September stellen

Künftig sollen die Vereine ihre Anträge schon bis zum 15. September in der Verwaltung vorlegen, „damit wir unseren Haushalt früher beschließen und genehmigen lassen können“, erklärte Rautenbach. „Damit steht uns das Geld auch früher zur Verfügung, und ich kann besser planen“, freute sich Bürgervertreterin Birgitta Mende, die der Drachenbootgemeinschaft vorsitzt. Der Ausschuss votierte einstimmig für diese Richtlinien-Änderung.

Von Christina Rudert

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