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Gifhorn Stadt Wohnpark Bergstraße: 2020 soll es losgehen
Gifhorn Gifhorn Stadt Wohnpark Bergstraße: 2020 soll es losgehen
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20:00 31.05.2019
„Quartier am Laubberg“: Vermutlich 2020 sollen die Bauarbeiten auf dem alten Klinik-Areal an der Bergstraße starten. Quelle: Cagla Canidar/Archiv
Gifhorn

Wohnpark Bergstraße: Die Wert-Investitions GmbH Sarstedt, die neuer Eigentümer des alten Klinik-Areals ist, will dieses Projekt angehen. Jetzt wird mit der Bauleitplanung und einem erneuten Aufstellungsbeschluss für das so genannte „Quartier am Laubberg“ ein wichtiger Schritt zur Umsetzung gemacht. Am 3. Juni entscheidet der Stadtplanungsausschuss. Los gehen soll es 2020.

Start erst, wenn Baurecht vorliegt

Investor Werner Stroer, der die Wohnpark an der Bergstraße GmbH gegründet hat, um das Mammut-Projekt auf die Schiene zu setzen, geht nicht davon aus, dass schon in diesem Jahr der Startschuss für die Bauarbeiten fällt. „Wir erhalten eine tolle Unterstützung von Seiten der Stadt Gifhorn, doch loslegen können wir tatsächlich erst, wenn wir Baurecht haben“, so der Unternehmer. Stroer geht von einem Baustart in „neun bis zwölf Monaten“ aus. „Vorher wird es nichts“, sagt der Sarstedter.

Auch ein Kindergarten

220 Wohneinheiten, 200 Tiefgaragen-Stellplätze, Büroflächen und auch ein Kindergarten: Der Investor hat der AZ bereits im Oktober 2018 Details seiner Planungen erläutert. „Auf Wunsch der Verwaltung sind jetzt auch noch so genannte Stadthäuser hinzu gekommen“, so Stroer.

Ergebnisse aus Ideenwerkstatt 2012

Das Bebauungskonzept wurde inzwischen auch der Stadt präsentiert. „Dieser Entwurf soll die Grundlage für die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich sein“, verweist die Verwaltung in ihrer Vorlage darauf, dass das Konzept einige Planungsziele aus dem Ergebnis der städtebaulichen Ideenwerkstatt aus 2012 – zum Beispiel Erhalt der Wald- und Dünenstruktur – übernehme. Gegenüber einem bereits gefassten Aufstellungsbeschluss und seinen Inhalten (reine Wohnbebauung) bestünden jedoch Abweichungen.

Politik muss ran

Darum muss Gifhorns Politik jetzt noch mal ran: Ein Aufstellungsbeschluss vom 7. Mai 2019 muss aufgehoben werden, ein neuer Beschluss gefasst werden. Nur so kann Stroer seine Pläne realisieren. Zudem möchte die Stadt mit dem Investor einen städtebaulichen Vertrag schließen, in dem die Übernahme der Planungs- und Folgekosten geregelt wird.

Von Uwe Stadtlich

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