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Gifhorn Stadt Neuer Wohnraum in Gifhorn: Ab August sollen Mieter in „Franz“ und „Klara“ wohnen
Gifhorn Gifhorn Stadt Neuer Wohnraum in Gifhorn: Ab August sollen Mieter in „Franz“ und „Klara“ wohnen
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17:36 28.11.2019
Richtfest an Franz und Klara: Der neue Wohnkomplex der Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft an der Ecke Lindenstraße/Herzog-Franz-Straße nimmt immer mehr Form an. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Nach fünf Monaten Bauzeit ist die Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft mit ihrem Projekt an der Ecke Lindenstraße/Herzog-Franz-Straße einen entscheidenden Schritt voran gekommen. Sie feierte am Donnerstagnachmittag Richtfest an ihrem Mehrfamilienhaus-Komplex Franz und Klara.

Jetzt war Richtfest: Die Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft kommt mit ihrem Projekt Franz und Klara voran. An der Ecke Lindenstraße/Herzog-Franz-Straße entstehen 15 Wohneinheiten.

Da staunen die Gäste aus Politik, Verwaltung und beteiligten Baufirmen nicht schlecht, und mancher mutmaßt, dass da „was gedreht“ worden ist: Im Nu hämmert GWG-Geschäftsführer Andreas Otto den vorletzten Zimmermannsnagel ins Gebälk, Architekt Harald Meißner tut sich da etwas schwerer. „Feierabend“, ruft er, als der Nagel krumm ist. Aber es besteht kein Grund zur Sorge, dass der Neubau deshalb unter einem schlechten Stern stehen könnte. Zimmermann Sascha Sebastian geht auf Nummer sicher und haut sein Schnapsglas gleich mit seinem Hammer in Scherben. Alles gut.

Projekt kostet 2,85 Millionen Euro

Und so bleibt Otto frohen Mutes, dass das 2,85-Millionen-Euro-Projekt weiterhin seinen Lauf nimmt, wie sich die GWG das vorstellt. Voraussichtlich im August 2020 sollen die 15 Wohneinheiten bezugsfertig sein – wenn denn das Wetter mitspielt.

Mietpreis „auf jeden Fall unter zehn Euro“

Das in Anlehnung an den herzöglichen Namensgeber der Adresse nebst seiner herzöglichen Gattin genannte Gebäudeensemble bietet dann acht Drei-Zimmer-Wohnungen bis 71 Quadratmeter und sieben Zwei-Zimmer-Wohnungen bis 65 Quadratmeter an. Unter anderem Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und elektronische Schließanlage gehören zum Standard. „Wir werden auf jeden Fall unter zehn Euro bleiben“, versichert Otto auf Nachfrage zum Quadratmeter-Mietpreis.

Nachverdichtung mitten in der Stadt

Wie Dr. Susanne Schmitt vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen lobt Bürgermeister Matthias Nerlich das Engagement der GWG an der Stelle, wo bis vor der Baustelle ein Parkplatz war. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht Fläche um Fläche versiegeln“, so der Bürgermeister. „Der Schwerpunkt muss in der Nachverdichtung innerstädtischer Räume sein.“

Dank an die geduldigen Nachbarn

Otto schließt in seinem Dank auch die Nachbarn ein, die den Baulärm „gelassen ertragen“. Kaum ist der Satz beendet, kracht irgendwo im Rohbau irgendetwas. Das beunruhigt niemanden weiter. Immerhin segnet Pastor Robert Solis das entstehende Haus vorsichtshalber noch gründlich mit Weihwasser. Und dann wird angestoßen.

Von Dirk Reitmeister

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