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Gifhorn Stadt So punktet der VfL bei Kindern in der Helios-Klinik
Gifhorn Gifhorn Stadt So punktet der VfL bei Kindern in der Helios-Klinik
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13:34 10.12.2019
Der VfL Wolfsburg zu Besuch in der Gifhorner Kinderklinik: Wölfi, Torhüterin Hedwig Lindahl (mi.) und Stürmerin Svenja Huth bringen Alison und Finn-Luca auf andere Gedanken. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Die eine Woche Klinikaufenthalt ist gerade vergessen. Alison (5) strahlt gerade übers ganze Gesicht. Den ganzen Tag hat sich das Mädchen auf den Besuch des VfL-Maskottchens Wölfi gefreut. Und der hat auch noch zwei Bundesliga-Spielerinnen mitgebracht in das Helios-Klinikum Gifhorn.

Aufgeregt klammert sich die Fünfjährige immer wieder mal an das Bein von Mutti Maike Springs. „Das ist was Anderes“, freut sich die Meinerserin über die Abwechslung, die die Aktion des VfL den Kindern beschert.

Eltern loben „soziale Sache“

Aufgeregt ist auch Finn-Luca, den Wölfi gerade knuddelt und umarmt. Der Neunjährige ist am Tag zuvor ins Klinikum gekommen und weiß noch nicht, wie lange er noch bleiben muss. „Vielleicht bis morgen“, aber sicher ist sich da auch Vater Heinz Stöter nicht. „Die Kinder haben ein bisschen Action“, freut sich Silke Stöter über die Zerstreuung für ihren Sohn. „Vor Weihnachten ist das eine soziale Sache.“

Selfie mit Wölfi

Kaum taucht Wölfi im Gang vor der VfL-Lounge in der Kinder- und Jugendklinik auf, muss er schon für Selfies posieren. Nur einem zweijährigen Jungen am rollbaren Tropf ist das Maskottchen nicht ganz geheuer. Seine Mutter tröstet ihn: „Der macht nichts, der Wölfi, mein Schatz.“ Eben bis auf – meistens – gute Laune verbreiten bei den kleinen Patienten. Und das ist auch aus Sicht von Chefarzt Dr. Andreas Michael Widera schon viel für den Heilungsprozess.

Wichtig ist, wenn Kinder lachen

„Früher haben wir viel über Qualität in der Medizin gesprochen“, sagt Widera. Heute spiele auch das Ambiente des Umfeldes eine Rolle. Den Aufenthalt im Krankenhaus gerade Kindern erträglicher zu machen, sei wichtig. „Wenn Kinder lachen, ist es egal, wie man es erreicht“, sagt Widera. „Kinder sehen, wenn sich jemand Gedanken um sie macht.“

Fachsimpeln mit einer Fünfjährigen

Die VfL-Stars Hedwig Lindahl, auch schwedische Nationaltorhüterin, und Svenja Huth, auch deutsche Nationalspielerin, setzen sich mit Wölfi sowie Alison und Finn-Luca zusammen und erzählen aus ihrem Alltag. Die meisten interessierten Fragen stellt Widera. Aber dann berichtet auch Alison, dass sie gern Fußball spielt. „Aber mit anderen Bällen und ohne Tore.“ Mutti Maike schmunzelt bei dem Interview.

Fußballer können auch Kekse backen

Dass der VfL bei Kindern in den Kliniken in Gifhorn und Wolfsburg in der Vorweihnachtszeit zu Besuch ist, sei inzwischen Tradition, sagt Robin Joop, zuständig für Soziales Marketing beim Club. Und der Bundesligist kommt nicht nur mit Wölfi und den Spielerinnen. Für jedes Kind gibt es eine grüne Zipfelmütze, Schokolade und Kekse. Letztere haben Kinder der Wolfsburger Kinderklinik und VfL-Spieler und ihre Familien gebacken, darunter Felix Klaus, John Anthony Brooks, Robin Knoche und Yunus Malli. Aus 15 Kilogramm Teig hätten sie Kekse für 120 Tüten gebacken, sagt Joop.

Was Wölfi Hennes voraus hat

Widera lobt das Engagement des VfL Wolfsburg, das auch für den Club selbst ein Image-Gewinn sei. Damit stehe der Verein in Deutschland auch nicht allein. „Ich war in Gelsenkirchen Kinderarzt, und von Hertha BSC Berlin und den Offenbacher Kickers kenne ich das auch.“ Darüber hinaus habe der VfL mit Wölfi ein pflegeleichtes Maskottchen. Geißbock Hennes vom 1. FC Köln käme jedenfalls in keine Klinik.

Von Dirk Reitmeister

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