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Gifhorn Stadt Türchen auf: Im Wittkopsviertel ist vieles in Bewegung
Gifhorn Gifhorn Stadt Türchen auf: Im Wittkopsviertel ist vieles in Bewegung
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09:00 09.12.2019
Ein Viertel rückt zusammen: Neuerdings hat das Quartier rund um den Wittkopsweg einen Lebendigen Adventskalender. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Im Wittkopsviertel in Gifhorn bewegt sich was: Nach Anwohnerrunden, in denen viele Ideen und Wünsche geäußert wurden, geht es nun nach und nach an die Feinarbeit und Umsetzung. Unter anderem geht es um die Einrichtung einer Kita, jetzt will das Anwohner-Gremium um Wolfgang Schicker eine Umfrage zu dem Thema starten. Auch in Sachen Verkehr, Bauen und sozialem Miteinander geht es voran.

Erstes Etappenziel ist schon erreicht: Das Miteinander im Viertel, in dem rund 1400 Gifhorner leben, ist schon jetzt nach den Anwohnerrunden ein anderes geworden. „97 Prozent waren bei einer Umfrage für eine Wiederholung der Anwohnerrunde, 46 Anwohner sind bereit, sich in den verschiedenen AGs zu engagieren“, freut sich Schicker über die Aufbruchstimmung. „Wir wollen Alt und Jung zusammen bringen.“

Premiere für Lebendigen Adventskalender

Erstmalig gibt es in diesem Jahr einen Lebendigen Adventskalender. Und nachdem Joachim Harms von WIN in einer der Zusammentreffen vorgestellt hatte, wie man ehrenamtlich ältere Menschen im Alltag unterstützen kann, haben vier Anwohner sich schulen lassen und helfen nun Senioren in ihrem Umfeld.

AZ-Adventskalender: So machen Sie mit

Sie haben eine Idee für eine Geschichte, die Sie gerne einmal in der Aller-Zeitung lesen möchten? Dann schicken Sie uns eine Email mit dem Betreff „Adventskalender“ an stadt@aller-zeitung.de und schildern Sie kurz Ihren Wunsch. Vergessen Sie nicht, uns Ihre Kontaktdaten mitzuteilen, damit wir dann auch wissen, wie wir Sie für Nachfragen erreichen können.

Jetzt kommt der mobile Tempomesser zum Einsatz

Einiges hat sich nach einer Ortsbegehung mit Verkehrsexperten getan. Viele Anwohner hatten moniert, der recht breite Wittkopsweg sei eine Autobahn. Forderungen nach Tempo 30 standen im Raum. Davon ist man nun abgerückt. Schließlich seien womöglich viele der Temposünder die Anwohner selbst. Dennoch soll sich etwas bei der Verkehrsberuhigung tun. Bevor aber Parkbuchten oder Änderungen an der Einmündung zur Celler Straße in Angriff genommen werden, soll ein mobiler Tempomesser zunächst den Ist-Zustand erfassen.

Schleichweg nach Winkel bleibt problematisch

Mit dem Autoverkehr, der den Wittkopsweg befährt, um durch den Wald nach Winkel zu fahren, „müssen wir uns wohl abfinden“. Da sei einiges überlegt worden. Maximal könne man ein Hinweisschilder aufstellen.

Auch für die Möglichkeit der rückwärtigen Bebauung hat sich eine AG stark gemacht. „Der Bedarf im Viertel ist auf jeden Fall da“, so Schicker.

Umfrage zur Kita startet

Vor allem jüngere Bewohner hatten den Wunsch nach einer Kita im Viertel geäußert. Bürgermeister Matthias Nerlich hatte damals gesagt, wenn es ein geeignetes Gebäude gebe, könne man das überlegen. An diese Aussage klammert sich Schicker. Gerade läuft eine Umfrage im Viertel zu dem Thema.

Die nächste Anwohnerrunde ist im Februar.

Der AZ-Adventskalender: Die Geschichten

Die Aller-Zeitung schenkt ihren Lesern jeden Tag eine Geschichte – für den AZ-Adventskalender dürfen Sie sich eine Geschichte wünschen. Hier ein Überblick der bereits geöffneten Türchen:

2. Dezember: Das ist die Familienreise-Bloggerin aus Gifhorn

3. Dezember: Das ist die besondere Ausstellung in Gifhorn

4. Dezember: Jetzt hat Gifhorn einen eigenen Gin

5. Dezember: „Wir machen das alles mit Herz“: Warum die DRK-Bereitschaft für Gifhorn so wichtig ist

6. Dezember: Gymnasium Leiferde: Ideen für Nachhaltigkeit hinter jedem Türchen

7. Dezember: Türchen auf: Darum hat Gifhorns Tafel kein Tierfutter

Von Andrea Posselt

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