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Gifhorn Stadt Weihnachtsmarkt: Das wird Gifhorns „Gute Bude“
Gifhorn Gifhorn Stadt Weihnachtsmarkt: Das wird Gifhorns „Gute Bude“
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17:00 08.11.2019
Sie sorgen für Neuerungen am Gifhorner Weihnachtsmarkt: Martin Ohlendorf, Sabine Campe und Karsten Ziebart. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Alle Jahre wieder hagelt es Kritik am Gifhorner Weihnachtsmarkt. Martin Ohlendorf von der Wista reagiert mit Neuerungen: Ein Baustein wird in diesem Jahr die „Gute Bude“ sein. Hier können sich gemeinnützige Vereine und Selbsthilfegruppen in zwei Holzbuden – eines wird dann das „Wohnzimmer“ – präsentieren und Selbstgemachtes anbieten.

Idee kam von einer Selbsthilfegruppe

Seit Jahren wird der Ruf nach einem Angebot von Kunsthandwerk laut, doch für Profis sei ein vierwöchiger Stand in einer Kleinstadt wie Gifhorn einfach nicht profitabel, schildert Ohlendorf. Umso erfreuter war er, als ihn vor einiger Zeit Sabine Campe von der Awo-Selbsthilfekontaktstelle anrief. Die wiederum war durch das Mitglied einer Selbsthilfegruppe auf die Idee gebracht worden, auf dem Weihnachtsmarkt ein Forum zu erhalten. Vorbilder dafür gibt es etwa in Uelzen.

Besucher und Aussteller sollen profitieren

Bei Ohlendorf rannte sie damit offene Türe ein. „Das ist ja das Besondere am Gifhorner Weihnachtsmarkt – von Gifhornern für Gifhorner.“ Nutzen haben alle davon. So können sich die Vereine und Selbsthilfegruppen in der Bude am Ceka-Brunnen präsentieren, und Besucher des Weihnachtsmarktes können Selbstgemachtes sehen und kaufen.

Termine waren fix vergeben

Die Nutzung der Holzbude ist kostenlos. Im Nu waren die Termine von der Eröffnung am 27. November bis Weihnachten vergeben. „Ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht“, sagt Sabine Campe.

Schnell reagierte auch Karsten Ziebart. Als Ohlendorf anfragte, ob er die Bude konzipiert und bauen kann, zögerte dieser keine Sekunde. „Ich fand die Idee ganz toll.“ Als Gifhorner weiß er um die ewigen Diskussionen um den Weihnachtsmarkt. Dazu beizutragen, dass er besser wird, ist für Ziebart eine Herzensangelegenheit. In Gedanken ist er schon an einer Überdachung für die Eisfläche im nächsten Jahr, verriet er.

Hütte soll hochwertig werden

Gebaut ist die Bude noch nicht, Ziebart tüftelt im Kopf noch an Details, nächste Woche geht es dann in die heiße Phase von Planung und Umsetzung. Sein Anspruch: „Das soll hochwertig und nachhaltig werden.“

Stellwerk, Stark für Tiere, Der Hof Isenbüttel, Malteser, Jugendwerkstatt Gifhorn und viele mehr werden abwechselnd in der „Guten Bude“ stehen. Jeder hat verschiedene Angebote. Socken, Kekse, Holzprodukte, Schmuck und vieles mehr bringen die Buden-Nutzer mit.

Von Andrea Posselt

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